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Spinnereien

Monsanto saves the World

27. Juni 2011 by

Wir alle kennen ihn….doch nicht alle lieben ihn. Während wir noch an dem alten Gemüse knabbern und um dessen Erhalt kämpfen, arbeitet er bereits an einem Update…Lebensmittel 2.0 wenn man so will.

Die Rede ist natürlich vom Umweltfreund Monsanto… Während wir noch egoistisch versuchen die Erde für uns Menschen zu retten und bessere Arbeitsverhältnisse zu schaffen sind sie auch hier einen Schritt weiter. Selbstlos, wie die Bosse von Monsanto nun mal sind, haben sie nur ein Ziel: Die Erde vor dem Menschen zu retten.

Wenn eines Tages die Menschheit dank Sklavenarbeit, Genfood etc. verschwunden ist, kann die Natur sich endlich erholen. Deswegen sage ich voller Stolz und Hoffnung: Weiter so Monsanto…für ein besseres (menschenfreies) Morgen! Gute Arbeit!

(Gastartikel von unserem Redakteur Nico, was in Zukunft häufiger geschehen wird… 😉 )

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Dioxin im Lummerland

17. Januar 2011 by

Sagen Sie „Ja!“ zum Ei? Geben Sie ein Bekenntnis ab! Ja, ich bekenne mich noch zum Ei. Oh, heiliges Ei des Kolumbus, mit dem sich nun etliche Journalisten in schlechte Wortspiele stürzen können. Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Es tut mir leid, aber ich weiß es nicht mehr. Bei all dem Gerede hab ich doch glatt die Antwort darauf vergessen!

Am Anfang war das Wort. Schade, dass das heute alle so wortwörtlich nehmen. Am Anfang gab es also Worte wie Schweinewahn, Rindergrippe oder Hühnchenpest? Starke Worte, spannende Worte, die man nun auch so häufig wie möglich benutzen kann: Rinderpest, Geflügelwahn und Eiergrippe. Hatschi!

Gesundheit ist ein wichtiges Gut! Buh! Na, seid ihr erschreckt oder erschrocken? Bekennt ihr euch nun zum Ei, zum heiligen Osterei, oder habt ihr Angst? Angst vor den Eiern des Zorns? Angst vor den Eiern Oli Kahns? Wir brauchen Eier, aber wie, und am besten ohne Dioxin, nur ein bisschen radioaktiv verstrahlt dürfen sie sein, aber ohne Dioxon, Mononatriumglutamat, Polydextrose, Calciumsulfat, Natriumorthophenylphenol, Hexamethylentetramin, Octylgallat, Dikaliumphosphat, Polyoxyethylen-sorbitan-monopalmitat….

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Sie sind mitten unter uns und doch grenzen sie sich ab! Sie sprechen eine eigene Sprache, sie haben eigene Gebräuche und leben in ganz anderen Verhältnissen. Nach und nach haben sich in unserer Gesellschaft gefährliche Parallelgesellschaften gebildet, vor denen man sich in Acht nehmen sollte!

Abgeschottet vom Rest der Welt leben sie in Ghettos, in denen ihre eigenen Regeln herrschen. Sie wissen wenig über den Rest der Gesellschaft und weigern sich noch sich zu integrieren. Wie kann es sein, dass in einem so aufgeschlossenen, toleranten und offenen Land wie dem unseren sich einfach bestimmte Menschen abkapseln und ihre eigene Welt zu leben kreieren?

Also Leute, hütet euch vor bestimmten Regionen und vor allem vor deren Bewohnern! Geht nicht in die Viertel der Banker, Politiker, Industriellen, also allgemein gesagt, geht nicht in die verruchten Viertel, wo die Millionäre und Milliardäre dieser Welt wohnen. Sie wollen keinen Kontakt zu uns, sie suchen ihn nicht und genau das macht diese Bevölkerungsgruppe so gefährlich! Sie haben ihre eigene Kleiderordnung und ihre eigenen Wertvorstellungen, und das mitten unter uns!

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Kritiker sind die neuen Götter an unserem medialen Horizont. Kritiker und Experten, die natürlich von allem eine Ahnung haben, an der nicht gerüttelt werden darf. Da jeder so jemanden heutzutage haben muss, sind wir sehr froh, ankündigen zu dürfen, dass der renommierte Polit-Kritiker Prof. Dr. Dr. Marcus Strunzöd regelmäßig bei uns zu weltbewegenden Themen Stellung nehmen wird. Zur Einführung ein kleines Interview mit Herrn Prof. Dr. Dr. Strunzöd:

Herr Prof. Dr. Dr. Strunzöd, erzählen Sie uns etwas mehr über sich, Herr Prof. Dr. Dr. Strunöd. Was macht einen Herrn Prof. Dr. Dr. Strunzöd zu Prof. Dr. Dr. Strunzöd? Wie sind Sie Experte und Polit-Kritiker geworden?

Prof. Dr. Dr. Marcus Strunzöd: Zunächst einmal möchte ich an dieser Stelle betonen, wie furchtbar geehrt ich mich fühle, auch diese wunderbaren Seiten Netz als mein Betätigungsfeld nutzen zu dürfen. Ja, wie bin ich so geworden? Zunächst habe ich Expertologie und Rechthaberei an der Universität Bad-Neuschnüppelburg studiert. Dort bin ich auf meinen Mentor getroffen. Dieser große Professor und TV-Kritiker, den jeder aus diversen Medien kennt, hat mich zunächst als seinen Berater mitgenommen und mich dann am Ende selbst ein wenig kritisieren lassen. Die Kritik wurde dann zu einem zentralen Punkt meines Tuns, denn das Hinterfragen und In-Worte-Kleiden hat mir schon immer gefallen.

Das Hinterfragen ist also ein wichtiger Bestandteil Ihres Seins?

P.D.D.M.S.: Ja genau, man kann mein Hinterfragen auch mieten und ich hinterfrage dann das, was der Auftraggeber hinterfragt haben möchte.

Damit haben Sie ja schon eine gewisse Machtposition? Wie gehen Sie damit um?

P.D.D.M.S.: Die Macht an sich darf man natürlich nicht unterschätzen und ich liebe es auch ein wenig, mich über andere zu stellen. Doch schließlich und endlich habe ich das Glück, dass ich meine eigene Macht auch hinterfragen und kritisieren kann. Ich bin dann praktisch mein eigener Auftraggeber.

Wie sind Sie dann darauf gekommen, sich auf den Bereich der Polit-Kritik zu konzentrieren?

P.D.D.M.S.: Wissen Sie, es gibt so viele Menschen in unserem Land, die die Politik hinterfragen, doch niemand dieser Menschen hat Expertologie studiert. Da lag es für mich nahe, den kritischen Menschen zu einer einheitlichen Richtung zu verhelfen. Wo kämen wir denn dahin, wenn jeder Staatsbürger die eigene Regierung unprofessionell hinterfragen würde? Das muss schon in geeigneten Formen geschehen.

Was sagen Sie zu Vorwürfen, die Regierung gehöre zu einem Ihrer Kunden?

P.D.D.M.S.: Dazu kann ich nur sagen, dass ich mit meinem Kundenstamm sehr vertrauensvoll umgehe. Ich werde mich zu keinem meiner Auftraggeber äußern.

Vielen Dank fürs Erste, Prof. Dr. Dr. Marcus Strunzöd, wir freuen uns hier auf Ihre professionellen Polit-Kritiken!

P.D.D.M.S.: Das Medium, äh, die Freude ist ganz auf meiner Seite…

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„Da, da hinten ist er!“ Der Kabarettist läuft los, gefolgt von einer großen Masse an kreischenden Frauen und ein paar Männern, die alle langsam im Laufen ihre Oberteile öffnen. Dieses Multitasking ist enorm! „Das ist er, das muss er sein! Vielleicht spricht er ja mit uns oder berührt mich sogar. Oder hält mich für ein Genie und liest mein Gedicht. Bei den Reimen habe ich mir extra viel Mühe gegeben. Es muss einfach gut sein und er, er, soll es lesen.“

Der Kabarettist läuft Richtung Bühne. Er verschanzt sich. Vor der Bühne kreischende und weinende Frauen, die alle die Hände zu ihm empor strecken. „Ja, sag uns, wie die Welt funktioniert! Bring uns zum Lachen, lass deine Kritik auf uns herabprasseln, auf, dass wir nicht über sie nachdenken müssen, denn du denkst ja für uns!“

Ein anderer Teil des Kabarettpublikums rückt freundlich, aber bestimmt in die andere Seite des Saals… Ein paar wenige kauern sich kopfschüttelnd in der Ecke zusammen, während der Rest des Saals tobt. Der Kabarettist hat nun die Bühne betreten und kritisiert anhand einer Banane aus dem Supermarkt die Zwangsarbeit von Affen, die die Regierung darstellen, und spricht sich für fairen Handel aus. In diesem Moment öffnen zwei der Kabarett-Fans ihre Tupperdosen und fangen an mit Gänseleber gefülltes Stubenküken zu essen.

Der Kabarettist poltert weiter und die kreischende Menge übertönt es. Schnell sprechen sie ihn noch heilig, während er wutschnaubend und verzweifelt von der Menge weggetragen wird. “ Da, das ist er und ich berühre ihn!“

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Eines ist ganz klar, wir brauchen eine Revolution! So wie es in diesem Land aussieht, können wir diese Zustände nicht mehr länger ertragen. Morgen mach ich Revolution! Ach nein, morgen habe ich etliche Termine. Morgens muss ich schon Brötchen holen und dann muss ich Sport machen. Naja, so ein Alltag hat es schon in sich.

Termine über Termine, Arbeit über Arbeit. So um 14 Uhr könnte ich die Revolution vielleicht noch einrichten. Oh nein, das geht auch nicht, da hab ich meinen Yoga-Termin. Aber übermorgen, da nehme ich mir das ganz fest vor.

Ach nein, Moment, für eine Revolution brauche ich mehrere. Ich alleine da so mit meinem Schild auf der Straße würde ja auch komisch aussehen. Oh, da muss ich die Termine gleich mal mit meinen Freunden, sozusagen den anderen Revoluzzern, koordinieren.

Also, Michael hat übermorgen sein wichtiges Fußball-Spiel und Stefanie muss ihr Kind zur Kita bringen. Naja, und dann sind wir alle auch schon wieder im Urlaub. Ich schicke mal einen Terminvorschlag zum Anfang nächsten Jahres per iPhone an alle. Ja, so eine Revolution muss ja auch geplant werden. Dann werten wir dieses Jahr als Projekt-Planungsphase, machen eine Fan-Seite bei Facebook auf und hoffen, dass sich in dieser Zeit die Verhältnisse nicht ändern, sonst ist ja all unsere Planung umsonst. Aber dann, im nächsten Jahr, da machen wir Revolution!

Danke, Josef Hader, für den indirekten Tipp… 😉

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