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Posts Tagged ‘ Wühlmäuse ’

Da spielt Bruno Jonas sein aktuelles Programm „Es geht weiter“ nur noch bis Mai dieses Jahres und gestern fand erst die Berlin-Premiere in den Wühlmäusen statt. Tztztz… 😉 Wir kamen also endlich auch in den Genuss und hatten wie so oft einen wirklich gelungenen kabarettösen Abend.

Wir müssen euch an dieser Stelle sicher nicht lange erklären, dass Bruno Jonas nicht nur rhetorische Meisterstücke vollführt, sondern es auch versteht scharfzüngig unser Zeitgeschehen zu analysieren. Während sein Alter Ego Hubert Unwirsch bei seinem letzten Erscheinen in „bis hierher und nicht weiter“ wirklich nicht mehr weiter wusste, ist er jetzt wieder da und soll auch noch in einer Talkshow über das Thema Korruption plaudern, über das er als Unternehmensberater bekanntlich viel zu erzählen hat…

Dabei soll er eigentlich hinter einer Schattenwand sitzen, doch da er lange auf die Tonprobe warten muss, kommt er doch hervor um die Wartezeit mit dem Publikum zu überbrücken. Dabei zeigt er sich wie immer redselig und weiß nach wie vor zu allen möglichen Themen was zu sagen, von Wissenschaft und Religion, über Wirtschaftsprobleme, Polit-Talkshows, die wie die Comedia dell’arte aufgebaut sind, bis hin zu Griechenland und Co.

Wer gemeinsam mit Bruno Jonas „warten“ möchte, kann dies in den Berliner Wühlmäusen noch bis zum Samstag tun. Hier gibt es alle weiteren Infos… Ab September gibt es dann das neue Programm „So samma mia“ zu sehen, über das es an dieser Stelle in den kommenden Tagen weitere Details geben wird…

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Sebastian Krämers neues Programm „Tüpfelhyänen. Oder die Entmachtung des Üblichen mit den Mitteln des Chansons“ handelt von all den Möglichkeiten, die wir ergreifen könnten oder können, wenn wir nur wollten. Das Hätte-Wäre-Wenn und sein großer, mächtiger Bruder, das „Ich könnte, wenn ich wollte“, begleiten wohl jeden still und heimlich oder stark und laut jeden Tag.

Auch wir hätten gestern andere Möglichkeiten gehabt. Wir hätten uns zum Beispiel im Berliner Schneematsch wälzen können oder uns durch das Fernsehprogramm rückwärts wühlen. Wir hätten Kopfstände und Purzelbäume machen können, bis wir nicht mehr gewusst hätten, wo oben und unten ist. Wir hätten die Welt dann vielleicht für einen kurzen Moment aus einer anderen Perspektive gesehen, bevor uns schlecht geworden wäre und wir eine Toilette hätten aufsuchen müssen, wo sich vielleicht ein Dialog mit so manch einem Silberfisch ergeben hätte.

All dies und noch mehr hätten wir tun können, doch wir haben es nicht getan! Stattdessen waren wir bei der Premiere des neuen Programms des besagten Sebastian Krämer in den Wühlmäusen und haben damit wohl die beste Entscheidung getroffen, die man hätte treffen können. (Nun ja, vielleicht ist es gerade auch eine gute Möglichkeit um den Konjunktiv hinter uns zu lassen…) In seinem Programm „Tüpfelhyänen“ zeigt sich Krämer mal wieder von seiner besten Seite: Spitzzüngige Texte treffen auf eine herausragende musikalische Untermalung. Satire eben, wie wir sie lieben, die auch hier und da leise und nachdenkliche Momente zulässt. Fazit: Unbedingt selbst ansehen und an dieser Stelle nicht lange lesen! 😉

Hier gibt’s die passenden Termine… Zudem wollen wir natürlich allen Berlinern, die noch nicht dagewesen sind, den Tipp geben, Sebastian Krämers regelmäßige Projekte im Zebrano Theater zu besuchen. Le Link

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Heute haben wir leider eine schlechte Nachricht für alle Freunde von Malediva, die sich bereits auf den Auftritt in den Berliner Wühlmäusen in der kommenden Woche gefreut haben! Aus Krankheitsgründen müssen beide Veranstaltungen leider ausfallen!

Malediva hätten am 12. und am 13. März 2013 in den Wühlmäusen ihr wunderbares Stück „PyjamaParty!“ gespielt. Doch daraus wird nichts! Aktuell ist keine Ersatzveranstaltung geplant und so können Kartenbesitzer ihre Tickets an der jeweiligen Theaterkasse zurückgeben. Das Geld dafür gibt es selbstverständlich zurück!

Wir wünschen gute Besserung in Richtung Malediva!

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Achtung, Achtung, es folgt ein Premieren-Hinweis! Schnallen Sie sich fest und sorgen Sie für eine aufrechte Sitzposition, vor allem wenn Ihnen eine aufrechte Haltung in manchen Punkten noch schwer fallen sollte! Spitzen Sie am 14. März 2013 vor allem Ihre Ohren, wenn Sebastian Krämer die Premiere seines neues Programms „Tüpfelhyänen. Oder die Entmachtung des Üblichen… Mit den Mitteln des Chansons“ feiert.

Wir werden zu dieser Gelegenheit ebenfalls im Publikum der wunderbaren Berliner Wühlmäuse Platz nehmen und euch darüber berichten. Wer dies genauso tun möchte, bekommt hier Karten… Da wir nicht hellsehen können und auch nicht so tun wollen, folgt wie immer der Pressetext, bis wir das Programm mit eigenen Ohren gesehen und den eigenen Augen gehört haben:

„So müssen Protestsongs: Scharfsinnig, witzig, tiefgründig, schmissig. Und so versponnen, daß erst nach einer Weile deutlich wird, wogegen sich der Protest eigentlich richtet: nämlich alle Erscheinungsformen von Phantasielosigkeit und Fremdbestimmung. Freiheit ist nichts für zwischendurch und die Feierabende. Wo es Kabarettisten bei launigen Bestandsaufnahmen, bei Beschwerden zur Stabilisierung ihres nstoßes, bewenden lassen, macht Sebastian Krämer Vorschläge: Kinos von außen und Flohmärkte nur noch bei Regen zu besuchen, sich in Fragen des Lebensstils ein Beispiel an den Tüpfelhyänen zu nehmen und in Fragen der Haltung an halbautomatischen Schallplattenspielern. Wer Krämer nicht kennt, der weiß vielleicht gar nicht, daß das gleichzeitig geht: Musik, die berührt und überrascht und Texte von eindringlicher Geschliffenheit, die ganze Romane in wenigen Minuten erzählen, eine Kleinigkeit voll Humor zum Leuchten bringen, oder uns in Abgründe des Schreckens oder der Sehnsucht reißen. Dazu eine einfühlsam filigrane Stimme, die die oft schonungslosen Scherze lapidar überspielt, um den Feinheiten nachzuspüren.“

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Ein Kabarett-Programm, das man sich nicht entgehen lassen sollte! (Ja, bei solch einem guten Stück kann man schon mal gleich zur Einleitung Werbung machen!) Am gestrigen Abend bewies uns Thomas Freitag in den Berliner Wühlmäusen mal wieder, dass er in unseren rein subjektiven Augen zu den Besten seiner Zunft gehört!

In „Der kaltwütige Herr Schüttlöffel“ (Buch Dietmar Jacobs) kann der Schauspieler Thomas Freitag wieder einmal brillieren. Er spielt einen Bibliothekar, der sich gegen die Schließung seiner Bibliothek wendet, diese daher besetzt hält und die Bücher als Geiseln festhält. Er möchte die letzten Refugien der Bildung und der Ruhe in einer immer schneller werdenden Zeit beschützen. Er wendet sich gegen Bildungsarmut, die sogenannte Alternativlosigkeit, gegen das Sparen an der Kultur, gegen Gleichmacherei und Schnäppchenwut.

Sowohl Kafkas Affe aus „Ein Bericht für eine Akademie“ kommt zu Wort wie Karl Marx, der deutlich macht, dass wir alle in Sachen Gier den sogenannten Mächtigen in Nichts nachstehen. Wir alle halten den Kapitalismus am Laufen und werden, wie Thomas Freitag es ausdrückt „immer wieder über den Tisch gezogen, wobei wir die dabei entstehende Reibung auch noch als Nestwärme empfinden“. Als Marx wendet er sich gegen das ewige Jagen nach Schnäppchen, dagegen, dass alles immer nur billig sein muss und kaum einer mehr bereit ist für Qualität und faire Herstellungsbedingungen zu zahlen. „Wir alle sind nicht besser“ und so kann auch Marx den Tennissocken für 2,30 Euro aus China nicht widerstehen…

Der Pommesbudenbesitzer von nebenan beklagt seinen Untergang neben den großen Fast-Food-Ketten und Schiller ist einem Verleger der heutigen Zeit ausgeliefert, der „Die Räuber“ so umschreibt, dass sich das Buch angeblich besser verkaufen lässt. Ein Abend zwischen Theater und Kabarett, zwischen Lachen und manchmal lieber Weinen, zwischen ruhigen und unterhaltsamen Momenten, zwischen dem vorgehaltenen Spiegel und dem Traum von einer besseren Welt, so lieben wir es! Noch bis zum 25. Januar spielt Thomas Freitag „Der kaltwütige Herr Schüttlöffel“ in den Berliner Wühlmäusen. Alle weiteren Termine findet ihr hier

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Am Samstagabend lockte uns Matthias Egersdörfer mit seinem sirenenhaften Gesang und dem betörenden Klang seiner sanften Stimme in die Wühlmäuse in Berlin. Auf seine romantisch-verträumte Art trug er uns weich gebettet durch den Abend. Himmlisch und einfach die perfekte Einstimmung auf den wunderbaren 1. Advent! Ach jaaa….

Es reihte sich eine absolut wahre Geschichte, die auf jeden Fall so passiert ist, an die nächste. Das Schicksal der Biene Gundl will uns seitdem genauso wenig aus dem Kopf wie die Lieder seiner Kindheit.

Beschwingt und mit überquillendem Herzen schritten wir in die Nacht hinaus und sind nach wie vor guter Hoffnung, dass auch bei unserer nächsten Fahrt mit der Deutschen Bahn vielleicht doch der Brezelmann zusteigen wird! Als wir dann endlich nach all diesen Gedanken einschlafen konnten, träumten wir von Matthias Egersdörfer in einer lindgrünen Badehose wie er elegant nach einem Gummibärchen schnappt, das seine Frau auf dem Sieben-Meter-Brett für ihn in die Luft streckt.

Wer hier nun nichts verstanden haben sollte, unbedingt selbst einmal die genauen Details über die Ankunft des Brezelmannes hören möchte oder vielleicht einfach nur Egersdörfers liebliche Erscheinung vermisst, der sollte sich unbedingt sein Programm „Ich mein’s doch nur gut!“ ansehen! Zu den Terminen geht’s hier….

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