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Posts Tagged ‘ Sigi Zimmerschied ’

Sigi Zimmerschied ist ein „Urviech“ auf der Bühne. Er bewegt sich grandios zwischen Theater und Kabarett und seine Programme haben uns immer wieder zutiefst beeindruckt. Daher wollen wir euch natürlich auch sein neuestes Werk „Multiple Lois – Entwürfe eines Parasiten“ ans Herz legen.

Die beiden Vorpremieren hat Sigi Zimmerschied bereits hinter sich gebracht. Am 19. Februar 2013 feiert „Multiple Lois“ in der Lach- und Schießgesellschaft in München offiziell Premiere. Danach kommt man wie immer vor allem im süddeutschen Raum und in Österreich in den Genuss. Gespielt wird unter anderem im Münchner „Lustspielhaus“ oder im „Kabarett Niedermair“ in Wien. Und da wir natürlich nicht hellsehen können und wie immer nicht so tun wollen, als hätten wir das Ganze schon gesehen, hier der offizielle Pressetext:

„Lois wird in Bälde sechzig.
Er ist stolz auf sich.
Er hat nie etwas geleistet und immer gut gelebt.
Er hat sich eben die Geschenke gesucht, die das Leben vor ihm versteckt hat.
Aber warum steht er jetzt ratlos und ängstlich in einem leeren Raum und stammelt um sein Leben?
Warum rechtfertigt er sich?
Alle machen es doch so.
Alle saugen am Wirt.
Homo homini ixodes.
Jeder ist jedermanns Zeck.
Allen voran der Staat.
Die Oberzecke.
Wie Onkel Norbert immer sagte.
Es gibt in Deutschland acht Millionen Zierfischerl und zwei Millionen Beamte.
Das sind zehn Millionen hilflose Geschöpfe, die gefüttert werden müssen.
Nein, er hat sich nichts vorzuwerfen.
Auf einen Zierfisch mehr oder weniger kommt es doch nicht an.
Lois wird in Bälde sechzig.
Oder doch nicht mehr?“

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Bereits vor einigen Wochen hat Georg Schramm erklärt, dass er ab Ende 2013 nicht mehr länger als Solokabarettist auf Tour gehen werde. Schon wurde von einigen Seiten das komplette Ende seiner Karriere beschrien, doch wie das in der Kunst eben immer so ist: Eine Tür geht zu, die andere öffnet den Weg für neue Projekte.

So werden wir Georg Schramm nach eigenen Angaben ab 2014 höchstwahrscheinlich immer mal wieder im Rahmen von kleinen, feinen Projekten gemeinsam mit Freunden sehen. Der „Passauer Neuen Presse“ sagte er, dass er sich eine Zusammenarbeit mit zum Beispiel Jochen Malmsheimer, Josef Hader oder Sigi Zimmerschied vorstellen könne.

Er sei nicht leergeschrieben, aber müde geworden. Nach 25 Jahren auf Tournee merke er, dass er nicht mehr die Kraft wie früher habe. Natürlich werden wir die Programme von Georg Schramm vermissen, jedoch ihn und seine direkte Art zum Glück wohl nicht komplett missen müssen!

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Die Augsburger Kabarett Tage haben sich im Laufe der Jahre zu einem absoluten Highlight der Kleinkunst im süddeutschen Raum, wenn nicht sogar deutschlandweit, entwickelt. Es ist nicht zuletzt der Verdienst des Mitbegründers des Kulturhauses Kresslesmühle, Hans-Joachim Ruile, dass sich hier das Who is Who des Kabaretts jedes Jahr die Klinke in die Hand gibt.

Egal, ob die Künstler in größeren Spielstätten auftreten, wie im Stadttheater, oder aber auf die persönliche Atmosphäre der Kresslesmühle selbst setzen, die Augsburger Kabarett Tage sind immer ein Highlight. So manch ein Künstler kommt auch bewusst in die Mühle um zum Beispiel neue Programme zunächst vor einem kleinen Publikum zu testen.

In dieser Woche fiel der Startschuss der Augsburger Kabarett Tage 2012. Mit dabei sind Namen wie Josef Hader, Sigi Zimmerschied, Helmut Schleich, Heinrich Pachl, Günther „Gunkl“ Paal, Matthias Egersdörfer, Django Asül oder Ottfried Fischer. Das komplette Programm und alle weiteren Infos findet ihr hier

Die wunderbare Kresslesmühle wird in diesem Jahr übrigens 35 Jahre alt! Ein Jubiläum, dem so manch einer sicherlich auch mit gemischten Gefühlen entgegen sieht, denn in wenigen Wochen wird Hans-Joachim Ruile in den Ruhestand gehen. Zusammen mit Bert Schindlmayr bildete er ein kongeniales Team, das sehr viel für die Augsburger Kulturlandschaft getan hat. Die Suche nach einem Ersatz wird auf keinen Fall leicht sein!

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Ja, liebe Freunde des mehr als guten Kabarett, Sigi Zimmerschied hat ein neues Programm, in dem er sich mal wieder einem seiner Lieblingsthemen widmet: der Deutsche und die Bürokratie. Am 1. Februar feiert „Reißwolf – Eine Vernichtung in Akten“ Premiere in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Einen kleinen Ansatz konnte man gestern wohl schon in „Neues aus der Anstalt“ bewundern.

Wie immer kann der Künstler sein Programm selbst am besten beschreiben, daher bütte schön:

„Der Mensch wird erst zum Menschen durch eine Aktennotiz. Und seine Existenz endet mit der Vernichtung der Akte. Quod non in actis est, non est in mundo. So dachten schon die alten Römer. So denkt auch Adalbert Stauber, Fahrer einer Aktenvernichtungsfirma. Das mache alle gleich, sagt er, zumindestens vor ihm. Das sei gelebte Demokratie. Das sei angewandter Humanismus. Ein schöner Beruf. Ein deutscher Beruf. Hebamme und Bestatter, Verwalter und Henker zugleich. Aber warum flüchtet er dann? Warum tastet er sich im Dunkeln in einen Raum? Warum ist er in Todesangst? Hat er sich verirrt? Ist er krank? Hat er zu viele Akten vernichtet? Oder hat er etwa nicht alle Akten vernichtet? War seine e-mail Adresse Programm? ab.stauber @.com. Adalbert Stauber ist am Ende, ein in die Enge getriebener Reisswolf. Das Publikum vor sich. Wer möchte sich das schon entgehen lassen?!“

Mehr Infos zum Programm und die Termine findet ihr auf der Homepage von Sigi Zimmerschied…

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Heute mal wieder ein kleiner Rückblick in zum Glück vergangene Zeiten, die, wenn man den Text von Sigi Zimmerschied so liest bzw. sieht, was man mit Texten halt so tut, wohl doch nicht so vergangen sind… Ein Ausschnitt, der ausgeschnitten wurde aus dem Programm „Betondeppn“ aus dem Jahr 1986:

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Heute ein Video vom genialen Texter Sigi Zimmerschied:

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