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Posts Tagged ‘ Sebastian Krämer ’

Sebastian Krämers neues Programm „Tüpfelhyänen. Oder die Entmachtung des Üblichen mit den Mitteln des Chansons“ handelt von all den Möglichkeiten, die wir ergreifen könnten oder können, wenn wir nur wollten. Das Hätte-Wäre-Wenn und sein großer, mächtiger Bruder, das „Ich könnte, wenn ich wollte“, begleiten wohl jeden still und heimlich oder stark und laut jeden Tag.

Auch wir hätten gestern andere Möglichkeiten gehabt. Wir hätten uns zum Beispiel im Berliner Schneematsch wälzen können oder uns durch das Fernsehprogramm rückwärts wühlen. Wir hätten Kopfstände und Purzelbäume machen können, bis wir nicht mehr gewusst hätten, wo oben und unten ist. Wir hätten die Welt dann vielleicht für einen kurzen Moment aus einer anderen Perspektive gesehen, bevor uns schlecht geworden wäre und wir eine Toilette hätten aufsuchen müssen, wo sich vielleicht ein Dialog mit so manch einem Silberfisch ergeben hätte.

All dies und noch mehr hätten wir tun können, doch wir haben es nicht getan! Stattdessen waren wir bei der Premiere des neuen Programms des besagten Sebastian Krämer in den Wühlmäusen und haben damit wohl die beste Entscheidung getroffen, die man hätte treffen können. (Nun ja, vielleicht ist es gerade auch eine gute Möglichkeit um den Konjunktiv hinter uns zu lassen…) In seinem Programm „Tüpfelhyänen“ zeigt sich Krämer mal wieder von seiner besten Seite: Spitzzüngige Texte treffen auf eine herausragende musikalische Untermalung. Satire eben, wie wir sie lieben, die auch hier und da leise und nachdenkliche Momente zulässt. Fazit: Unbedingt selbst ansehen und an dieser Stelle nicht lange lesen! 😉

Hier gibt’s die passenden Termine… Zudem wollen wir natürlich allen Berlinern, die noch nicht dagewesen sind, den Tipp geben, Sebastian Krämers regelmäßige Projekte im Zebrano Theater zu besuchen. Le Link

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Achtung, Achtung, es folgt ein Premieren-Hinweis! Schnallen Sie sich fest und sorgen Sie für eine aufrechte Sitzposition, vor allem wenn Ihnen eine aufrechte Haltung in manchen Punkten noch schwer fallen sollte! Spitzen Sie am 14. März 2013 vor allem Ihre Ohren, wenn Sebastian Krämer die Premiere seines neues Programms „Tüpfelhyänen. Oder die Entmachtung des Üblichen… Mit den Mitteln des Chansons“ feiert.

Wir werden zu dieser Gelegenheit ebenfalls im Publikum der wunderbaren Berliner Wühlmäuse Platz nehmen und euch darüber berichten. Wer dies genauso tun möchte, bekommt hier Karten… Da wir nicht hellsehen können und auch nicht so tun wollen, folgt wie immer der Pressetext, bis wir das Programm mit eigenen Ohren gesehen und den eigenen Augen gehört haben:

„So müssen Protestsongs: Scharfsinnig, witzig, tiefgründig, schmissig. Und so versponnen, daß erst nach einer Weile deutlich wird, wogegen sich der Protest eigentlich richtet: nämlich alle Erscheinungsformen von Phantasielosigkeit und Fremdbestimmung. Freiheit ist nichts für zwischendurch und die Feierabende. Wo es Kabarettisten bei launigen Bestandsaufnahmen, bei Beschwerden zur Stabilisierung ihres nstoßes, bewenden lassen, macht Sebastian Krämer Vorschläge: Kinos von außen und Flohmärkte nur noch bei Regen zu besuchen, sich in Fragen des Lebensstils ein Beispiel an den Tüpfelhyänen zu nehmen und in Fragen der Haltung an halbautomatischen Schallplattenspielern. Wer Krämer nicht kennt, der weiß vielleicht gar nicht, daß das gleichzeitig geht: Musik, die berührt und überrascht und Texte von eindringlicher Geschliffenheit, die ganze Romane in wenigen Minuten erzählen, eine Kleinigkeit voll Humor zum Leuchten bringen, oder uns in Abgründe des Schreckens oder der Sehnsucht reißen. Dazu eine einfühlsam filigrane Stimme, die die oft schonungslosen Scherze lapidar überspielt, um den Feinheiten nachzuspüren.“

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Und schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu: Die Blätter fallen, die ersten Herbstwinde brausen um unsere Köpfe und Häuser und irgendwie können wir all solch melancholisches Gelaber kaum noch ertragen 😉 Wie immer stehen kurz vor dem Beginn der ach so tuffigen Weihnachtszeit auch einige Preisträger für die üblichen Kleinkunstorden fest.

Tatatataaaa, der Deutsche Kabarettpreis 2012 geht an Rainald Grebe, Christine Prayon und Sebastian Krämer. Natürlich müssen die drei sich ihn nicht teilen: Herr Grebe darf sich über den Hauptpreis freuen, Frau Prayon über den Programmpreis und Herr Krämer wiederum über den Sonderpreis.

Verliehen werden die Preise 2012 nicht in diesem Jahr, sondern im nächsten, ist doch logisch! Das Ganze findet am 12. Januar 2013 in der Nürnberger Tafelhalle statt. Moderiert wird die Verleihung vom Förderpreisträger des Vorjahres, Max Uthoff. Congratulations an die Künstler!

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