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Posts Tagged ‘ Hagen Rether ’

Jaja, wie die Zeit vergeht, da dreht man sich ein paar Mal im Kreis und macht einen Handstand auf seiner Hand, die man dann wohl Fuß nennt, und schon ist fast wieder ein Monat vorbei. Noch vor wenigen Wochen feierte Frank-Markus Barwasser seinen Einstand als PR-Berater bei der Anstalt und schon steht eine weitere Folge vor der Tür.

Am 16.11. gibt es eine neue Folge „Neues aus der Anstalt“ zu sehen, zu hören, zu fühlen, aber nicht zu riechen, es sei denn ihr seid live dabei. Zu Gast sind dieses Mal Rainald Grebe, Hagen Rether und Jochen Malmsheimer. Besser kann eine Besatzung äh Besetzung doch nicht sein, oder?!

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Und wieder ein Kleinkunst- Orden, den man Hagen Rether, natürlich zu recht, anheftet. Jede Leistung braucht auch ihre Preise und die klebt man sich bekanntermaßen gerne an die kabarettistisch stolz geschwellte Brust. Wie auch immer man dazu steht, wir sind froh, dass Hagen Rether den Deutschen Kabarettpreis 2010 bekommt! Ob er die 6.000 Euro, die damit verbunden sind, noch gebrauchen kann, wissen wir ebenso wenig wie „Liebe“ unendlich zu sein scheint. 😉

Hier nochmal die Begründung der Jury, falls sie jemanden interessiert und man sich nicht selbst denken kann, warum Herr Rether den Preis verdient hat:

„Rether hat das Kabarett am und mit dem Klavier neu erfunden… Ohne falsche Rücksichtnahme auf politische Korrektheit stellt er unter dem immer gleichen Programmtitel Liebe in einem sich ständig verändernden Programm die komplizierter werdende Welt und bisweilen auch sich selbst in Frage. Er gibt sanft, aber eindringlich den Wolf im Schafspelz und entlarvt mit bitterbösen Beispielen die allseits vorhandene Scheinheiligkeit und Doppelmoral. Der klassische Aufklärer Hagen Rether öffnet die Augen für Hintergründe und Zusammenhänge und spricht beiläufig Wahrheiten aus, die den Zuschauer mit der Erkenntnis zurück lassen, dass auch er Teil des großen Spiels ist.“

Verliehen wird der Preis am 8.1.2011 (ja, es ist trotzdem der Deutsche Kabarettpreis 2010!) in der Tafelhalle Nürnberg und moderiert wird das Ganze vom letztjährigen Preisträger Frank Lüdecke. Ja, der Förderpreis geht an Klaus Eckel und der Sonderpreis an Lizzy Aumeier. Nur um auch mal die Namen der etwas Unbekannteren zu nennen… 😉

Und hier noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache. Falls ihr euch aktuell auch ein wenig oder auch mehr über die Gesundheitspolitik ärgert, könnt ihr dies mit uns tun und unser Interview auf webfreiheit.de lesen…

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Dem ist mal wieder nichts mehr hinzuzufügen…

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Gestern Abend kamen wir mal wieder in den Genuss Hagen Rether live zu sehen. Den Lesern dieses Kabarett-Blogs muss ich wahrscheinlich nicht mehr viel zu seinem Programm „Liebe“ erklären. Schon sehr häufig wurde sich über sein Konzept von allen möglichen feuilletonistischen Seiten her ausgelassen.

Daher nur so viel von meiner Seite 😉 : Kabarett ist generell Kunst. Nur Hagen Rether ist, zusammen mit nur wenigen anderen Kabarettisten, eben ein wenig mehr Kunst. Leider vergessen bzw. übersehen viele Leute den künstlerischen Aspekt beim Kabarett: die theatralischen Momente, die Schauspielkunst etc. Nur zu häufig gehen Menschen bei Kabarettisten von bloßer Meinungsmache oder Stimmungskanone aus.

Womit sie viele in ihrer Kunst unterschätzen. Leute wie Georg Schramm, Josef Hader oder eben auch Hagen Rether, die durch theatralische Mittel zum Nachdenken anregen. So schwebt über jedem Kabarett-Abend die Frage: Was nimmt das Publikum mit? Jaja, diese faszinierende Kabarett-Publikum…

Wie bei jedem Kunstwerk fühlen sich die meisten wohl beim Betrachten tief ergriffen, kehren dann aber wieder in ihren Alltag zurück und vergessen schnell die eben gewonnene Erkenntnis.

Da lässt sich jemand drei Stunden lang über grundsätzliche Probleme unserer Gesellschaft aus und danach steht bei fast allen Zuschauern eine große Frage im Raum: Was können wir ändern? Nein, leider diese nicht, aber man darf ja mal träumen 😉 , nach jedem Kabarett-Abend fragt sich ein Großteil des Publikums die große und bedeutende, sinn- und wortgewaltige, alle umfassende Frage: Wie kann er sich nur so viel Text merken?

Tja, wie wird er das wohl machen? Sind alle Menschen, die auf Bühnen stehen Übermenschen mit riesigen Gehirnen, die jedes Wort fotografisch in sich aufsaugen können. Ja, ich sehe diese übermächtigen Künstler schon vor mir, wie sie in ihren Kämmerchen bei einem Glas Rotwein und schummrigen Kerzenschein sitzen und ihnen die Wörter nur so zufliegen…

Dann gibt es andere im Publikum, die meinen Kabarett und vor allem Hagen Rether sei zynisch. Ja, ein großer Haufen Zynismus entsteht da, wenn sich jemand hinsetzt und einfach nur im Plauderton erzählt, was in der Welt vor sich geht, was wir der Welt antun. Ach ja, es ist so leicht Dinge als zynisch abzutun. Dann kann man sie in seinem hinteren Kämmerlein in seinem kleinen Gehirn ablegen, da liegen sie dann auch gut und man muss nicht weiter drüber nachdenken.

Ach ja, und dann gibt es natürlich noch die Fraktion, die sich schon während des Programms ertappt fühlt und dann sich künstlich echauffiert um ihre Ertapptheit zu überspielen und ihr eigenes Leben zu rechtfertigen. Wie die Familie vor uns, bei der Mutti bei Vergleichen mit Terrorismus und Bin Laden heftig zusammenzuckt und meint das gehe zu weit und sich dann kurz nach einem Monolog über Tiertransporte zu ihrer Tochter beugt und sie fragt, ob sie nach der Vorstellung noch einen Burger möchte…

Und dann gibt es natürlich noch die paar wenigen, die wirklich über das Gesagte nachdenken, die sich inspiriert und bestätigt fühlen und etwas in ihr alltägliches Leben mitnehmen. Und alleine für die lohnt es sich doch Kabarett zu machen.

Egal, aus welchen Gründen man solch eine Vorstellung besucht, Hauptsache man geht hin! 😉 So oder so ähnlich… Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine…

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Hagen Rether wurde am 8. Oktober 1969 in Bukarest geboren. Seine Eltern kommen aus Siebenbürgen und so verbrachte er seine frühe Kindheit im rumänischen Bukarest und in Hermannstadt.

1973 zog die Familie nach Deutschland, genauer gesagt in das idyllische Freiburg im Breisgau. Seit seinem achten Lebensjahr spielt Rether Klavier. Er studierte Musik an der Folkwang-Schule in Essen, wo er auch heute immer noch lebt. (Jaja, die Kulturhauptstädte dieser Welt… 😉 )

Längere Zeit begleitete er Ludger Stratmann als Pianist in seinem Programm, bis Hagen Rether dann 2003 auf ersten Solopfaden wandelte. Sein einmaliges Konzept, das ich hier hoffentlich niemandem mehr genau erläutern muss (Bananen, Putzen, Klavier und so…), schlug sofort ein wie eine Bombe und seitdem spielt er sich durch alle erdenklichen Kabarett-Preise, -Auftritte und -Shows.

Sein Programm heißt dauerhaft „Liebe“ und wird einfach immer aktualisiert.

Fazit: Weiter so! 😉

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