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Posts Tagged ‘ Deutsches Kabarettarchiv ’

Dass Kabarett ein wichtiger Bestandteil der deutschsprachigen Kulturlandschaft ist, müssen wir euch an dieser Stelle sicherlich nicht noch einmal ausführlich erklären. Es ist eine der wenigen Kunstformen, die sich in einigen Bereichen die sprichwörtliche Narrenfreiheit bewahrt hat, während andere Formen längst vollends im Kommerz untergehen. Der Bewahrung und der Dokumentation der unterschiedlichen Formen der Satire widmen sich die Kabarettarchive.

Wie bereits vor einigen Monaten an dieser Stelle berichtet, hat das Österreichische Kabarettarchiv (ÖKA) massive Finanzierungsprobleme. 1999 wurde diese landesweit einzigartige Institution als Verein gegründet. Seitdem macht den Betreibern wie so oft die Finanzierung immer wieder Probleme. Im vergangenen September letzten Jahres war es sogar soweit, dass das Österreichische Kabarettarchiv schließen musste und ins Deutsche Kabarettmuseum in Mainz überführt wurde.

Nun konnte man sich immerhin für 2012 eine neue Finanzierung sichern und feierlich wiedereröffnen! Man findet das ÖKA nun in einem von der Universität Graz bereit gestellten Raum. In dem Gebäude befindet sich auch das Literaturhaus Graz. Doch nach wie vor steht die Existenz auf der Kippe. Namhafte Kabarettisten wie Alfred Dorfer oder Andreas Vitasek setzen sich weiterhin für den Erhalt ein. Hier könnt ihr auf der Website des ÖKA schmökern. Das Deutsche Kabarettarchiv findet ihr unter diesem Link… Institutionen, die unbedingt bestehen bleiben müssen! Wer helfen möchte, findet auf der Website des ÖKA natürlich auch den Kontakt für Spenden. Man kann auch Mitglied oder Förderer werden.

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Wer mal wieder in nostalgische Gefühle abtauchen, sich an den einen oder anderen schönen satirischen Moment erinnern oder etwas über die Geschichte des Kabaretts in Deutschland an sich erfahren möchte, der sollte dem Deutschen Kabarettarchiv in Mainz einen Besuch abstatten.

In diesem Jahr feiert die Einrichtung ihren 50. Geburtstag mit einer entsprechenden Veranstaltung in den eigenen Räumen, die übrigens auch für die Sendereihe „SWR2 HörBar“ aufgezeichnet wird. 1961 gründete Reinhard Hippen das Archiv als eine private Sammlung. Bis 1989 leitete er es bis es schließlich an die Stadt überging. Inzwischen ist das Deutsche Kabarettarchiv eine Kulturstiftung und wird von Bund, Stadt und Land gefördert.

Fast 30.000 Bücher, gut 20.000 Plakate, etliche Bilder und vor allem so manches Unikat umfasst die Sammlung. Darunter beispielsweise etliches von Loriot bis Wolfgang Neuss, aber auch die Orgel, die Hanns Dieter Hüsch 2001 spielte, als er auf der Bühne einen Schlaganfall erlitt. Heute leitet der Vertraute und ehemalige Manager von Hüsch, Jürgen Kessler das Deutsche Kabarettarchiv, wo übrigens seit ein paar Jahren auch die „Sterne der Satire“, eine Art Walk of Fame der Zunft, zu finden sind. Na dann, auf mindestens weitere 50 Jahre!

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