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Posts Tagged ‘ Buch ’

Über Bruno Jonas müssen wir an dieser Stelle sicherlich zur Einleitung nicht mehr viele lobende und biographische Worte verlieren, denn dieser Kabarettist ist ohne Frage jedem ein Begriff. Um so mehr werden sich einige freuen, dass vor wenigen Wochen Bruno Jonas ein neues Buch auf den Markt gebracht hat, also genauer gesagt der Blessing Verlag…

„Bis zum Hals“ nennt es sich und Jonas erzählt darin zehn Kurzgeschichten über Menschen, die zwar an vorderster Front, aber dabei auch auf verlorenem Posten stehen. Sehr empfehlenswert, bissig und nah am Leben!

„Jonas erzählt von Menschen, die glaubten, ihr Leben im Griff zu haben – in der Politik und der Wirtschaft, in der Familie und im Beruf. Bis zu dem Moment, an dem das Schicksal gnadenlos zuschlägt und damit alles in Frage stellt: Der Reporter Timo Reinfeldt kam zu Geld und Ruhm, indem er Prominente in die Pfanne haute. Doch nachdem ihn beim Beckenbauer-Cup am 7. Loch ein Herzinfarkt ereilte, muss er sich in die Hände eines Arztes begeben, dem er einst die Fälschung seines Doktortitels nachweisen wollte. Ein pensionierter Steuerprüfer, der seine Klienten von Amts wegen bis auf die Unterhosen durchleuchtete, beobachtet seine Frau beim Flirten mit dem Mann, der ihm einst seine größte Niederlage beibrachte. Der Altenpfleger Andreas begegnet auf der Demenzstation einem geheimnisvollen Mann, der behauptet in seinem früheren Leben als Profikiller hohe Politiker ins Jenseits befördert zu haben. Ein CSU-Karrierist starrt am Wahlabend fassungslos auf die ersten Hochrechnungen. Ein griechischer Wirt wird mitten in der Krise unverhofft zum Staatspräsidenten. Ein Busfahrer überlegt, wie er seiner Familie schonend beibringt, dass er Lottomillionär ist. Bei einem alten Mann, der sich zum Sterben hingelegt hat, klopfen plötzlich Geburtstagsgratulanten an die Tür.“

Ach ja, Bruno Jonas könnt ihr das nächste Mal im BR am 2. November in „Die Klugscheißer“ sehen.

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Dass Mathias Richling nicht nur als Parodist große Klasse ist, sondern dass er auch messerscharf formulierte Texte schreiben kann, dürfte den meisten an dieser Stelle nichts Neues sein. So können sich alle Fans von Mathias Richling und die, die es noch werden wollen, ab Ende September über ein neues Buch von ihm freuen.

Dieses hört auf den vielversprechenden Titel „ Deutschland to go“. Da wir es logischerweise noch nicht lesen konnten, wollen wir wie immer auch nicht so tun als hätten wir es bereits. Daher hier zunächst noch der Pressetext:

„Mathias Richling kennt sich aus mit den Schwachstellen unseres Staats. Das Problem: Es werden immer mehr. In der Ära Merkel ist der Bürger endgültig zum Missbrauchsopfer degradiert worden. Steuerverschwendung und Wählerbetrug zählen längst zur Routine, Korruption und Sozialabbau sind salonfähig, Menschen wie Niebel, Pofalla, Ernst oder Nahles drängen zum Amt, obwohl man sie amtlich verbieten sollte. Um Recht, Moral und Verlässlichkeit scheren sich Banken, Kirchen und Parteien nur noch gelegentlich. Aber: Je mehr das gemeine Volk und die selbstherrlichen Führungseliten auseinanderklaffen, desto mehr entwickelt sich eine neue, selbstbewusste Öffentlichkeit und sucht sich neue Wege in die Politik. Deutschland heute: zum Lachen oder zum Weinen?“

Eine entsprechende Rezension werden wir natürlich nachholen! „Deutschland to go“ von Mathias Richling erscheint am 28.9.2012 im Ullstein Verlag und wird ab dann natürlich auch zum Beispiel bei Amazon zu haben sein: Deutschland to go

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Aufmerksamen Lesern müssen wir an dieser Stelle wohl nicht noch einmal extra sagen, dass wir das Buch „Der kleine Kaukasus“ von Andreas Rebers ganz wunderbar finden… Nun ja, und solltet ihr nicht zu diesen Lesern unserer Seite gehören: Wir finden das Buch ganz wunderbar! 😉 Vor ein paar Tagen haben wir euch zudem versprochen, dass wir in das gerade erschienene Hörbuch ausgiebig hineinhören.

Trara, das haben wir hiermit getan! Wir wollen das Buch an dieser Stelle nicht noch einmal zusammenfassend beschreiben, denn das haben wir bereits zu Hauf getan, wie zum Beispiel hier. Widmen wir uns also daher dem Hörbuch selbst, denn am Text hat sich ja nichts geändert. Was für ein Wunder!

Gelesen wird „Der kleine Kaukasus“ von Joachim Król, was ja an sich schon sehr vielversprechend ist. Diese hohen Erwartungen werden absolut erfüllt! Wer also keine Zeit zum Selberlesen oder keine Lust dazu hat, der kann sich von der angenehmen Stimme von Joachim Król und den Texten von Andreas Rebers auf andere Gedanken bringen lassen. Leider wird man beim Hörbuch, wie so oft, nicht in den Genuss von allen Passagen des Buchs kommen, denn es handelt sich um eine gekürzte Fassung, die immerhin auf vier CDs eine Zeit von insgesamt 280 Minuten einnimmt. Also, alles in allem eine schöne Methode sich das Buch zu Gemüte zu führen…

Hier kann man das Hörbuch und natürlich das Buch selbst unter anderem käuflich erwerben: Der kleine Kaukasus: WortArt

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Heute mal nicht direkt Kabarett, aber eben auch sehr empfehlenswert: Josef Bierbichler, für mich einer der größten Schauspieler überhaupt, hat bekanntlich auch noch andere Talente als Charaktere darzustellen. Dies beweist er erneut mit seinem aktuellen Roman „Mittelreich“, den ich hiermit jedem ans Herz legen möchte, der das Scheitern im Leben auch mit einem Augenzwinkern sehen kann.

„Mittelreich“ ist ein Buch voller Kraft, düster, tragisch, humorvoll und sehr poetisch. Es fasst hundert Jahre Deutschland auf eine ganz besondere Weise zusammen. Der Pressetext sagt dazu Folgendes:

„Eine Seewirtschaft in Bayern, bizarre Gäste und eine Familie über drei Generationen, heillos verstrickt ins ungeliebte Erbe. Josef Bierbichler, der große Menschendarsteller des deutschen Theaters und Films, erzählt hundert Jahre Deutschland. Ein Epos über Krieg und Zerstörung, alte Macht und neuen Wohlstand, über die vermeintlich fetten Jahre.“

Wer Josef Bierbichler live bei einer Lesung aus „Mittelreich“ erleben möchte, hat dazu unter anderem am 29. April in der Berliner Schaubühne oder am 21. Mai im Lustspielhaus in München die Möglichkeit.

Das Buch gibt es natürlich auch bei Amazon käuflich zu erwerben: Mittelreich: Roman

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Wir alle tragen Erinnerungen an unsere Heimat und unsere Kindheit mit uns herum. Wir alle erzählen gerne von der guten oder schlechten alten Zeit. „Früher war alles besser“ hat für jeden seine eigene Bedeutung. Andreas Rebers lässt uns in seinem ersten Buch „Der kleine Kaukasus – Heimatgeschichten“ genau dies mit seinen eigenen Augen sehen.

In kleinen Anekdoten gepaart mit wohl dosierter Fiktion erzählt er die Geschichte seiner Familie, seines Heranwachsens und seiner Heimat. Der kleine Kaukasus das ist er selbst, aber auch die Gegend im Weserbergland, in der er mit seiner doch ziemlich bunten Familie aufwuchs.

Ich möchte an dieser Stelle keine der üblichen ach so geistreichen Inhaltsangaben liefern und ich bin mir sicher andere absolut hochgeschätzte Kollegen werden zu Hauf nach bewussten und unbewussten Anaphern oder dem einen oder anderen Hendiadyoin suchen, ich will dieses Buch einfach nur jedem ans Herz legen, der das Leben an sich ein wenig tiefer überdenkt, der die kleinen Momente schätzt, der mit viel Humor an das Dasein herangeht.

Wer sich für Kabarett interessiert, wird die Programme von Andreas Rebers nach der Lektüre von „Der kleine Kaukasus“ mit anderen Augen sehen und so manch einen Moment besser oder anders verstehen. Alle, die Kabarett nicht so unbedingt mögen, werden sich in dem Buch jedoch auch gut wiederfinden, da es, wie gesagt, kleine Geschichten und Erinnerungen sind, sensibel und mit einem wunderbaren Augenzwinkern erzählt. Ein Stückchen Literatur, das in meinem Bücherregal einen besonderen Platz bekommen wird und das ich sicherlich immer wieder gerne herausziehen werde.

Ach übrigens, heute Abend (18.11.) ist Andreas Rebers ab 18:45 Uhr in der NDR-Sendung „DAS!“ zu Gast, wo „Der kleine Kaukasus“ garantiert auch zur Sprache kommen wird…

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Nach dem Tod des Satirikers Vicco von Bülow hat der Diogenes Verlag nun angekündigt sein letztes Buch früher als geplant auf den Markt zu bringen. „Bitte sagen Sie jetzt nichts“ sollte eigentlich erst im November zu seinem 88.Geburtstag erscheinen, doch nun können wir schon im September damit rechnen.

Nach Angaben des Verlags enthält es „Gespräche mit Loriot aus vier Jahrzehnten“, eine von ihnen wurden bereits veröffentlicht. Seit 1954 hielt Loriot dem Diogenes Verlag die Treue. Insgesamt erschienen dort 114 verschiedene Bände von Loriot-Büchern.

Laut Diogenes war das letzte Buch ihm ein „großes Anliegen“. Nach dem Tod von Loriot ändern übrigens immer noch einige Sender ihr TV-Programm. Der NDR zeigt bis heute jeden Nachmittag zwei seiner Sketche und am Samstag folgt die große Loriot-Nacht. Faszinierend, wie man sein Werk immer wieder sehen kann und immer wieder lauthals lacht, obwohl man genau weiß, was passiert und schon fast mitsprechen kann…

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