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Archive for September, 2010
Ja, liebe Freunde der gepflegten Unterhaltung, nun haben die Spekulationen der letzten Wochen endlich ein Ende. Nachdem Mathias Richling mit dem Satire Gipfel nicht so richtig gut gefahren ist (Nun können wir Dieter Hildebrandt auch besser verstehen. Wir erinnern und an den „Scheibenwischer“-Kampf
), scheint es ihm und auch der ARD zu reichen. Ab dem kommenden Jahr wird Dieter Nuhr anstelle von Mathias Richling durch den Satire Gipfel führen.
In unseren Augen im Grunde eine gute Entscheidung, denn Richling hat in das Konzept wirklich nicht hineingepasst und ist einfach bei seinen eigenen Sachen am besten. In diesem Sinne will er sich diesen nun auch wieder verstärkt widmen, wie zum Beispiel seiner Sendung „Studio Richling“.
Zuletzt hieß es ja schon, dass Harald Schmidt die Sendung übernehmen sollte, doch der geht nun zu Sat1. Ob und welche Neuerungen Dieter Nuhr mit sich bringt, ist bis jetzt noch unklar. Es bleibt spannend an der TV-Kabarett-Front!
Update: Inzwischen hat Dieter Nuhr verraten, dass er das Konzept der Sendung ändern möchte. Er will vor allem auf bekannte Kollegen setzen, die Teile ihre Programms präsentieren. Dabei soll sich der Fokus auch ein wenig weg von der Politik und mehr hin zu allgemeinen Problemen der Welt bewegen. Nuhr hat sich übrigens erst einmal nur für 5 Sendungen verpflichtet und will weiterhin auch noch für RTL arbeiten. Na dann…
Im Juli diesen Jahres hat Gerhard Polt den Ehrenpreis des Bayerischen Kabarettpreises bekommen. Seine Dankesrede dazu fiel wie immer typisch päpstlich-poltisch aus und darf daher an dieser Stelle auf keinen Fall fehlen:
Continue Reading »Ach ja, aktuell wird in München mal wieder traditionell, zünftig und auf Kommando geschunkelt und gebiert, was das Zeug hält. Und die sogenannte High Society und die, die es werden wollen, sind mit dabei. Interessant, wie sehr sich unsere Gesellschaft inzwischen wieder nach Trachten, Tradition und Heimatkult sehnt…
Wer das Ganze nicht wirklich versteht oder den Zirkus nicht so ganz bierernst, im wahrsten Sinne des Wortes, nimmt, der sollte sich dem neuen Buch von Kabarettist Bruno Jonas zuwenden, denn er gibt eine satirische „Gebrauchsanweisung für das Münchner Oktoberfest“.
Wer Jonas mal wieder live sehen will und nicht nur lesen, kann dies demnächst mit einem neuen Programm „Es geht weiter“ tun, das er vor einigen Tagen bereits in Passau öffentlich geprobt hat. Jaja, es tut sich mal wieder einiges in Bayern
. Vor allem, da gerade eine heftige Diskussion darüber entbrannt ist, wer bei der nächsten Fastenpredigt auf dem Nockherberg die Rolle des Bruder Barnabas erhalten wird. Bruno Jonas hatte sie ebenso inne wie Django Asül und nun soll, haltet euch fest, beim nächsten Mal doch tatsächlich eine Frau an der Reihe sein. Achtung Bayer, nicht hyperventilieren!
Angeblich soll die niederbayerische Kabarettistin Luise Kinseher die Schwester Barnabas geben. Nach dem Oktoberfest wird die Paulaner Brauerei es wohl bekannt geben. Oh oh, wir erinnern uns alle noch an den letzten „Skandal“ rund um Michael Lerchenberg.
Sogenannte Volksvertreter, die gegen den Willen der Bürger und für die Industriebosse entscheiden, wir haben sie endgültig satt! Die aktuelle Atompolitik der schwarz-gelben Regierung ist hier nur ein Beispiel. Zeigen wir ihnen, dass wir nicht alles einfach stillschweigend über uns ergehen lassen!
Die letzte Anti-Atom-Demo war ein voller Erfolg. Über 100.000 Menschen sprachen sich für den Atomausstieg und gegen die Pläne der Regierung aus. Am Dienstag, den 28. September geht’s weiter. Dann wird im Kabinett über längere AKW-Laufzeiten entschieden. Von 9 bis 10:30 Uhr treffen sich Gegner zu einem weiteren Protest vor dem Bundeskanzleramt.
Eine Merkel-Puppe wird dann ein großes Windrad zersägen, was vom Protest der hoffentlich zahlreichen Anwesenden begleitet wird. Seid ebenfalls mit dabei! Zudem könnt ihr eure Stimme gegen die verlängerten Laufzeiten geben, indem ihr zum Beispiel die Aktion von Campact oder diese hier unterzeichnet.
Continue Reading »Als Georg Schramm vor Monaten mitteilte, dass er „Neues aus der Anstalt“ verlässt, war die Sorge groß: Wird die Anstalt danach ihren Biss verlieren? Wird sie überhaupt weitergehen? Und und und. Ja, sie geht weiter und ja, sie scheint genauso viel Biss zu haben wie zuvor, wenn natürlich wohl mit etwas weniger „Zorn“.
Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig war sowohl von Schramm als auch von Priol der Wunschkandidat und so war auch bei uns die Erleichterung groß, dass kein einschneidender Wechsel wie bei der Wandlung vom Scheibenwischer zum Satire Gipfel ins Haus steht. Aktuell läuft also der Countdown für Barwasser und Priol, denn am 19. Oktober melden sie sich mit vereinten Kräften wieder zurück.
Letzte Woche präsentierten sie sich gemeinsam der Presse und verrieten erste Details: Barwasser wird zunächst sich weiterhin auf die Rolle des Erwin Pelzig beschränken, schließt aber nicht aus, dass sich dies noch ändern wird. Er wird nicht „Patientensprecher“ werden wie Schramm, sondern zuständig für „Öffentlichkeitsarbeit und interne Kommunikation auf Stundenbasis“ sein (Barwasser ist gelernter Journalist).
Ansonsten soll sich am Konzept selbst nicht viel ändern. Drei Sendungen werden noch in diesem Jahr folgen, acht sind für 2011 geplant. Gäste am 19. Oktober sind Andreas Rebers, Helmut Schleich und Jürgen Becker. Ab 15. Februar nächsten Jahres soll Barwasser dann auch seinen eigenen Satire-Talk im Stil von „Pelzig unterhält sich“im ZDF bekommen. Na dann, harren wir also der Dinge, die da kommen…
