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Archive for Januar, 2010
Am 2. Feburar zeigt arte mal wieder eine Folge der Reihe “Durch die Nacht mit…”. Bei diesem Format hängt das Gefallen natürlich vor allem von den anwesenden Gästen ab. Und in der kommenden Episode gefallen uns die Gäste schon ziemlich gut…
Mit dabei sind diesmal Josef Hader (Wir lieben Hader!) und Daniel Kehlmann, Autor von u.a. “Die Vermessung der Welt”. Die beiden machen ab 23:15 Uhr gemeinsam das Wiener Nachtleben unsicher.
Also, nicht verpassen!
Continue Reading »Ach ja, jetzt kann das Kabarettjahr 2010 endgültig losgehen, denn ab heute Abend ist die Anstalt zurück und leitet somit auch das Agendajahr 2010 ein. Wie schön!
Heute Abend um 22:15 Uhr laden Urban Priol und Georg Schramm wieder einmal zum fröhlichen Aufregen, zum leicht melancholischen Aufbegehren, zum humorvollen Nachdenken und zum charmanten Widerstandleisten und Andersdenken auf. Zu Gast diesmal: Django Asül, Horst Evers und Bülent Ceylan… Wohl bekomm’s und nicht verpassen!
Continue Reading »Hagen Rether wurde am 8. Oktober 1969 in Bukarest geboren. Seine Eltern kommen aus Siebenbürgen und so verbrachte er seine frühe Kindheit im rumänischen Bukarest und in Hermannstadt.
1973 zog die Familie nach Deutschland, genauer gesagt in das idyllische Freiburg im Breisgau. Seit seinem achten Lebensjahr spielt Rether Klavier. Er studierte Musik an der Folkwang-Schule in Essen, wo er auch heute immer noch lebt. (Jaja, die Kulturhauptstädte dieser Welt…
)
Längere Zeit begleitete er Ludger Stratmann als Pianist in seinem Programm, bis Hagen Rether dann 2003 auf ersten Solopfaden wandelte. Sein einmaliges Konzept, das ich hier hoffentlich niemandem mehr genau erläutern muss (Bananen, Putzen, Klavier und so…), schlug sofort ein wie eine Bombe und seitdem spielt er sich durch alle erdenklichen Kabarett-Preise, -Auftritte und -Shows.
Sein Programm heißt dauerhaft “Liebe” und wird einfach immer aktualisiert.
Fazit: Weiter so!
Rainald Grebe (Ist das blöd, wenn ich gleich das erste Wort verlinke? Schön weiterlesen und dann erst draufklicken…
) ist mit einem interessanten neuen Projekt, aber in gewohnter Manier, mit seiner Kapelle der Versöhnung zurück. Naja, wirklich weg war er ja nicht, aber ein Comeback klingt halt immer so schön und schreibt sich auch gut…
Auf jeden Fall findet das Ganze neben der Kapelle auch noch mit Schauspielern des Maxim Gorki Theater statt, das praktischerweise auch der Veranstaltungsort ist. Alle Berliner sollten sich “Zurück zur Natur. Ein Konzert für Städtebewohner” unbedingt “antun”, denn hier weiß jemand wovon er spricht, oder so. Jedenfalls kann ich die tatkräftigen Aussagen des Programms nur unterstützen und zitiere es daher an dieser Stelle:
“Vielleicht liegt es ja am Älterwerden. Ich geh auf die 40 zu und hab seit einiger Zeit Sehnsucht nach einem Bauernhof in Brandenburg, nach Landleben. Ich bin da nicht allein. Etwa die Hälfte meiner Freunde und Bekannten kann sich das auch vorstellen. Und damit geht die Geschichte los. Wie ein Kunstarbeiter mit zwei linken Händen und Hotelexistenz nach einem Gehöft in Brandenburg sucht. Die Sehnsucht, auszusteigen, wirklich alternativ zu leben, dem bisherigen Leben in den Städten und Medien gehörig lebewohl zu sagen, und dann zu ahnen, dass es nie so kommen wird. Die Stadt ist einfach stärker. Und angenehmer. Im Prenzlauer Berg siedelt das schwarz-grüne Bürgertum, ich glaub, da gehöre ich auch zu. Ich stehe im Biomarkt und denke, die deutsche Romantik ist endlich in den Städten angekommen.”
Ein Phänomen, dem auch ich nicht entfliehen konnte, momentan mitten im Prenzlauer Berg sitze und mich nach meinem Resthof, draußen zwischen Wald und See, sehne. Ach ja…
Genau mit diesem Programm ist Rainald Grebe also am 21.1.10, am 6.2.10 und am 16.2.10 im Maxim Gorki Theater zu sehen. Hingehen!
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