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Musik

Dass Kabarettisten ihre Liebe zur Musik auf der Bühne ausleben, soll das eine oder andere Mal schon vorgekommen sein. Wer sich jedoch auf ein Erlebnis dieser und gleichzeitig der besonderen Art einlassen möchte, der sollte am 6. November seinen Weg in die Wühlmäuse in Berlin finden, denn dort spielt Matthias Egersdörfer mit seiner Band „Fast zu Fürth“ auf.

So beschreibt man sich selbst auf der hauseigenen Seite, wo natürlich auch noch weitere Termine zu finden sind: „Matthias Egersdörfer, Gewinner des Hamburger Comedy Pokals 2006 und Stammgast des Quatsch Comedy Club, hat die verwelkte Boygroup seiner Jugend wiedervereint. Seither fordert die Kleinkunstszene eine freiwillige Selbstkontrolle für blödelnde Männer. Denn der treu sorgende Familienvater Lothar Gröschel (Akkordeon), der Besserverdiener Christan Betz (Gitarre), der gesichtslose Angestellte Philipp Moll (Waschbrett und ähnliches) und der Lokführer Robert Stephan (Saxophon) sind breit, ihrem Publikum alles zuzumuten und auch zu zeigen. Für die fünf Buben von „Fast zu Fürth“ ist die Uhr abgelaufen, ihre Gene in einer Frau zu platzieren. Also haben sie Narrenfreiheit. Sie müssen auf nichts und niemand mehr Rücksicht nehmen.

„Fast zu Fürth“ ist die Show, die in Scheidung lebenden Paaren immer gefehlt hat. „Fast zu Fürth“ ist genau das, was man sich nie getraut hat, sehen und hören zu wollen. „Fast zu Fürth“ ist schlimme Comedy mit lustiger Musik.“ Also, lasst euch diesen Ausbruch von „totalitärer Unterhaltungsmusik“ nicht entgehen!

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Weltweit gehen die Menschen auf die Straße und wehren sich endlich gegen Ungerechtigkeit, die Hemmungslosigkeit der Spekulanten und Finanzhaie, gegen die festgefahrene Gier so mancher Politiker und Wirtschaftsbosse. Konstantin Wecker ist wie immer einer, der hier versucht zu helfen und zu unterstützen, wo es nur geht.

Daher kann man ab dem 17. Oktober 2011 vier Wochen lang seinen Song „Empört Euch“ kostenlos bei Amazon herunterladen. Ein Protestsong, der Mut und Kraft gibt und der zur Begleitung von so mancher Aktion mehr als gut geeignet ist. „Die Bewegung zeigt, wie wichtig es ist, sich einzumischen und zu vernetzen. Es ist ein Menschenrecht, sich zu empören. Deshalb habe ich dieses Lied geschrieben, und deshalb sollen es alle Empörten auch hören können.”

Der Song ist übrigens einer von 14 neuen Titeln von Konstantin Weckers neuer CD „Wut und Zärtlichkeit“. Wie immer unsere tiefste Bewunderung!

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Seit wenigen Wochen ist klar: Die Biermösl Blosn löst sich auf! 35 Jahre lang standen die Gebrüder Well zusammen auf der Bühne, doch ab kommendem Jahr soll Schluss sein. Der Grund: Meinungsverschiedenheiten über ein neues Programm. Hans Well, der Älteste der Brüder, wollte ein neues Programm für die Biermösl Blosn, die anderen beiden waren dagegen.

So beschloss man in Zukunft beruflich getrennte Wege zu gehen. Am 18. Januar 2012 wird ihr letzter gemeinsamer Auftritt sein. Doch wie das immer so ist: Ein Ende ist immer auch ein Anfang und so hat Hans Well bereits angekündigt solo weitermachen zu wollen.

Christoph Well möchte sich wieder mehr der klassischen Musik widmen. Michael Well wird sich hingegen von der Bühne verabschieden und lieber organisatorisch tätig sein. Unter anderem wird er weiterhin die Termine für ihre Schwestern, die Wellküren, koordinieren. Zusammen mit diesen werden Christoph und Michael auch noch in einer musikalischen Produktion an den Münchner Kammerspielen zu sehen sein. Ein interessantes Interview mit Hans Well zur Auflösung und zu weiteren Plänen findet ihr hier

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Es gibt mal wieder etwas Neues von Konstantin Wecker, wobei das ja eigentlich fast immer zutrifft, denn er ist unermüdlich in Sachen Musik, aber vor allem in seinem sozialen und politischen Engagement. In diesem Fall ist aber die Rede von seinem neuen Album „Wut und Zärtlichkeit“, das am 16. September erscheinen wird.

Eines der Lieder daraus ist „Das Lächeln meiner Kanzlerin“. Für die Zeichnungen im dazugehörigen Video, das gleich in guter alter Manier folgt, ist der Karikaturist Dieter Hanitzsch verantwortlich. Ach ja, Liebe kann so schön sein… ;-)

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Am 2. September erscheint Rainald Grebes neue CD „Zurück zur Natur“. Schon jetzt kann man sie übrigens in seinem Online-Shop vorbestellen. ;-) Wir hatten das Glück schon einmal vorab hineinhören zu dürfen bzw. unser Experte, unser Kritiker-Gott, der Guru der Kultur, Jupp Heidevomzumwinkel hat dies getan:

Am Anfang war das Wort und der Künstler Rainald Grebe kommt nicht ohne es aus, also ist auch er der Anfang, nicht vom Ende, aber eben der Anfang vom Anfang. Ein Syllogismus, falls es meine Mit-Kulturbeflissenen interessieren sollte. Diese Worte befinden sich auf einer Scheibe, die man bekanntermaßen CD nennt und die so manch einer für eine bedrohte Art, wenn nicht für ausgestorben hält. Rainald Grebe ist, und das ist für einen Kleinkünstler heutzutage fast schon selten, eben nicht vom Aussterben bedroht.

So kann er mit „Zurück zur Natur“ vielleicht zur Rettung der bedrohten CD beitragen. Der Inhalt derselbigen bietet sich dafür förmlich an. Was sich so manch einem Laien vielleicht nicht gleich erschließt, ist meinem mehr als geübten Kritiker-Auge, das professionell sieht, nicht entgangen. Es handelt sich um ein virtuoses Konglomerat aus Rainald Grebes Theaterarbeit in Leipzig und Berlin. Ja, auch diese Städte sind noch nicht ausgestorben. Sowieso scheint sich Herr Grebe gerne mit vom Aussterben bedrohten Dingen zu umgeben. Umgebung ist das richtige Stichwort, denn es geht auf der Compactus Discus, wie wir alten Lateiner sagen, um das Klima („Alle reden vom Wetter – Die Klimarevue“) und die Natur („Zurück zur Natur – Konzert für Städebewohner“).

Da sich diese Themen thematisch überschneiden, findet auch der Experte das Zusammenfassen gut und sinnig, falls das Wort „sinnig“ in einem Erguss meiner Genialität nicht zu banal ist. So empfehle ich die CD von Rainald Grebe an dieser Stelle wärmstens und sonne mich nun weiter in meiner eigenen Sonne. Ach ja, und vielleicht höre ich mir die CD dabei auch mal an, denn ich bin so genial, dass sich mir, wie Sie gerade gelesen haben, der Inhalt auch so erschlossen hat.

Ihr Jupp Heidevomzumwinkel

(Anmerkung der Redaktion: Wir entschuldigen uns für die nachlassende Qualität unseres Kritikers. Naja, auch Götter haben eben mal einen schlechten Tag… Wir haben die CD gehört und vergeben zehn von zehn möglichen Katzen-Pfoten. Noch nie davon gehört? Selbst schuld!)
by Nina

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Und mal wieder sagen wir an dieser Stelle nichts……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….

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