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Bühne

Bereits beim betreten des Zuschauerraums der Wühlmäuse in Berlin wird einem an diesem Abend die Richtung des aktuellen Programms von Bruno Jonas klar: Auf der einen Seite eine Schimpansenbüste, auf der anderen Seite thront das Abbild von Sokrates und dazwischen wartet eine Bierbank samt Weißbier. In „So samma mir“ führt uns Bruno Jonas auf seine Art durch die Geschichte der Menschheit, er entwickelt seine ganz eigene Entstehungstheorie des bayerischen Volkes und kombiniert dies gekonnt mit gesellschaftlich und politisch relevanten Themen.

Jonas ist logischerweise ein erfahrener Bühnenmensch und weiß genau damit zu spielen. Locker und entspannt geht er durch sein Programm und flicht hier und da spontane Sequenzen mit ein. Dabei betont er immer wieder, dass ihm am heutigen Abend wichtig sei, mit seinem Publikum einen Konsens zu finden. Dass dieser in seinen Augen natürlich erst erreicht ist, als alle begeistert zum Schlussapplaus ansetzen, versteht sich fast von selbst. 😉

„So samma mir“ ist ein absolut sehenswertes Programm mit einem wie immer sympathischen Bruno Jonas, der viel zu sagen hat und dabei einen mit seiner Bühnenpräsenz von der ersten Minute an mitnimmt. (Nur das gemeinsame Singen am Anfang und am Ende hätte für uns nicht sein müssen 😀 ) Unser Fazit: Unbedingt anschauen!

Bruno Jonas ist mit „So samma mia“ noch bis Samstag, den 28. März 2015, jeden Abend in den Berliner Wühlmäusen zu sehen. In Sachen Tickets sollte man sich nicht zu lange Zeit lassen, denn es gibt nur noch wenige Karten. Alle weiteren Tourtermine findet ihr übrigens hier

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Ihr Lieben, wir ihr sicherlich schon bemerkt habt, sind wir aktuell so in andere Projekte verstrickt, dass wir unsere schwarze Katze hier ein wenig vernachlässigen mussten. Asche auf unser Haupt… Nun erreichte uns jedoch eine Nachricht, die wir einfach weiterreichen müssen, da sie uns sehr traurig macht.

Malediva haben sich als Kleinkunstprojekt aufgelöst!!! Tetta geht es leider erneut nicht gut und daher haben sich die zwei bzw. drei entschieden, Malediva endgültig zu beenden. Alle Tourtermine für dieses Jahr wurden abgesagt. Wir finden diesen Schritt sehr sehr schade, hatten wir uns doch auf weitere schöne Abende und wunderbare Chansons gefreut. Trotzdem: Gesundheit geht natürlich immer vor und wir wünschen Tetta von Herzen alles Gute! Es geht sicherlich bald wieder besser!

Nun ja, am Ende bleibt natürlich weiterhin die Hoffnung auf neue Projekte in der Zukunft…

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Rebers muss man in jeglicher Hinsicht natürlich mögen! Wir lieben ihn für seine musikalischen Spielereien, für seine Provokation, für seine schrägen Einfälle. Gestern Abend durften wir der Berlin-Premiere des neuen Programms von Andres Rebers beiwohnen, über das wir bereits an dieser Stelle kurz berichtet hatten.

In diesem treffen wir kurz alte Bekannte wie Frau Hammer, geborene Sichel, es gibt ein neues Arbeiterlied und auch die Botschaft der Schlesischen Bitocken verkündet Reverend Rebers wie immer mit besonderer Inbrunst.

Was wir gestern Abend jedoch ein wenig vermissten waren ein paar mehr seiner Lieder mit Tiefgang, aber das ist natürlich wie immer Ansichtssache. Musikalisch war der Abend allemal, nur sehnten wir uns hier und da nach ein paar mehr leiseren Tönen.

Die Nacherzählung des Films „Sharknado“ 😉 war hingegen grandios und der Reverend beglückte uns mit Weltanschauungen, die nur so durcheinander flogen. Zum Teil zog sich das Ganze im Gegensatz zu sonst ziemlich in die Länge, so dass „Rebers muss man mögen“ von der Art her schon etwas von Andy Kaufman liest „The Great Gatsby“ hatte…

Wer sich selbst eine Meinung bilden möchte (und das sollte man auf jeden Fall tun), findet hier alle weiteren Termine. Noch bis zum Sonntag kann man sich vom Reverend in den Berliner Wühlmäusen erleuchten lassen.

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Ach ja, mein Gott und tralala, was schreibt man nun über eine Premiere von und mit Rainald Grebe? Fasst man seine Gesten, Handlungen und die Texte zusammen? Sucht man einen Sinn oder betont man mal wieder den herrlichen Klamaukermann? Oder setzt man sich stattdessen lieber auf einen Bürostuhl und fährt eine Runde im Kreis? Ich könnte auch ein Video von mir posten, wie ich ein Brötchen aufschneide und im Hintergrund läuft ein Band durch das Bild, dass einem rät, sich das Programm unbedingt anzuschauen!

Ihr kennt Rainald Grebe und wisst, wie seine Programme gestaltet sind und trotzdem überrascht er einen immer wieder aufs Neue. Nachdenkliche Momente reihen sich an viel Unsinn im besten Sinne. Gesellschaftsbeobachtungen lautet die große Überschrift und bei einem als politisches Programm angekündigtem Abend wie diesem merkt man schnell, dass alles Politik ist und eben nichts.

Erstaunlich, wie sich Grebe von mal zu mal weiterentwickelt. Wunderbar ,wie er immer mehr Theater, Songs, Komik und Co. vereint. Schön, wie er improvisiert. Nach diesem Text seid ihr nun genauso schlau wie vorher und genauso geht es einem auch beim neuen Rainald Grebe Programm „Berliner Republik“. Was bleibt ist ein gutes Gefühl, viele einzelne Gedanken, die einem im Kopf herumschwirren, Ohrwürmer und gute neue Songs und jede Menge Inspiration! Unbedingt ansehen! Alle Termine findet ihr hier

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Rainald Grebe ist wie immer fleißig wie ein Bienchen und hat ein weiteres Theaterprojekt in der Mache. Am Schauspielhaus Hannover hat er einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben. In dieser Zeit will er nach eigenen Angaben den Übergang vom analogen zum digitalen Zeitalter ausloten und sehen, was der Computer mit dem Menschen macht.

Das Ganze hört auf den Namen „Das Anadigi Ding“. Am vergangenen Wochenende spielte er zum Auftakt sein „Rainald Grebe Konzert“ und am 16. Mai 2014 findet die Premiere zum ersten Teil des Projekts statt. Da wir leider immer noch keine Hellseher sind und auch nicht so tun wollen, folgt hier zur weiteren Erklärung ein Auszug aus dem Pressetext:

„Rainald Grebe hat »Das Anadigi Ding« als eine drei Jahre laufende theatrale Langzeitstudie angelegt. Ein Archiv, analog und digital, soll entstehen und eine Vielzahl an Formaten für die drei Jahre entwickelt werden. Grebe will auf die Cebit. Grebe will Stadtspaziergänge machen oder in Wohnungen spielen. Wie ist das Thema zu greifen? Auch darum wird die Suche des Berliner Künstlers gehen. Am Ende der kommenden Spielzeit sollen die ersten Ergebnisse der Recherche aber erst einmal in der großen Bühnenshow »Das Anadigi Ding« präsentiert werden.“

Wir sind sehr gespannt und halten euch natürlich auf dem Laufenden! Hier gibt es weitere Infos…

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In diesem Monat können sich alle in Lissabon ansässigen oder Menschen, die das Glück haben sich dort aufzuhalten 😉 , über einen weiteren Lissabonner Kabarettabend freuen. Alfred Dorfer wird am 18. Oktober 2013 in der Deutschen Schule sein Programm „bisjetzt“ zum Besten geben, über das wir unter anderem hier schon einmal kurz berichtet haben.

Danach stehen am 19. und 23. Oktober zwei weitere Auftritte in Lagoa sowie in Porto an. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um eine Spende für die Organisation „SOS Kinderdorf Portugal“ gebeten. Alle weiteren Infos zum Auftritt und wie man an Tickets kommt gibt es auf dieser Seite.

Danach geht es für Alfred Dorfer übrigens weiter nach Madrid, wo er am 24. Oktober im Goethe-Institut auftreten wird. Zu den Infos

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