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Biographien

Wir alle tragen Erinnerungen an unsere Heimat und unsere Kindheit mit uns herum. Wir alle erzählen gerne von der guten oder schlechten alten Zeit. „Früher war alles besser“ hat für jeden seine eigene Bedeutung. Andreas Rebers lässt uns in seinem ersten Buch „Der kleine Kaukasus – Heimatgeschichten“ genau dies mit seinen eigenen Augen sehen.

In kleinen Anekdoten gepaart mit wohl dosierter Fiktion erzählt er die Geschichte seiner Familie, seines Heranwachsens und seiner Heimat. Der kleine Kaukasus das ist er selbst, aber auch die Gegend im Weserbergland, in der er mit seiner doch ziemlich bunten Familie aufwuchs.

Ich möchte an dieser Stelle keine der üblichen ach so geistreichen Inhaltsangaben liefern und ich bin mir sicher andere absolut hochgeschätzte Kollegen werden zu Hauf nach bewussten und unbewussten Anaphern oder dem einen oder anderen Hendiadyoin suchen, ich will dieses Buch einfach nur jedem ans Herz legen, der das Leben an sich ein wenig tiefer überdenkt, der die kleinen Momente schätzt, der mit viel Humor an das Dasein herangeht.

Wer sich für Kabarett interessiert, wird die Programme von Andreas Rebers nach der Lektüre von „Der kleine Kaukasus“ mit anderen Augen sehen und so manch einen Moment besser oder anders verstehen. Alle, die Kabarett nicht so unbedingt mögen, werden sich in dem Buch jedoch auch gut wiederfinden, da es, wie gesagt, kleine Geschichten und Erinnerungen sind, sensibel und mit einem wunderbaren Augenzwinkern erzählt. Ein Stückchen Literatur, das in meinem Bücherregal einen besonderen Platz bekommen wird und das ich sicherlich immer wieder gerne herausziehen werde.

Ach übrigens, heute Abend (18.11.) ist Andreas Rebers ab 18:45 Uhr in der NDR-Sendung „DAS!“ zu Gast, wo „Der kleine Kaukasus“ garantiert auch zur Sprache kommen wird…

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Dass Andreas Rebers eine rege Fantasie hat, die gerne auch mal wunderbar skurrile Züge annehmen kann, wissen wir alle. Wer sich davon nun nicht mehr nur im Publikum vor irgendwelchen Bühnen oder vor dem Fernsehgerät sitzend überzeugen, sondern die Welt des Herrn Rebers zu sich nach Hause holen möchte, kann dies nun tun. Nein, ich spreche nicht von einer CD und er kommt auch nicht persönlich in unsere Wohnzimmer! Am 8. November erscheint der erste Roman von Andreas Rebers.

„Der kleine Kaukasus – Heimatgeschichten“ erscheint im WortArt Verlag und dieser sagt dazu Folgendes: „Eigentlich ist eine Kindheit in den sechziger Jahren nichts Ungewöhnliches. Jedoch ist die Kindheit des Autors in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Es gibt wohl nur wenige Familien, in denen Krieg und die Deutsche Teilung so irrwitzige Blüten getrieben haben, wie in dieser.

Da ist zum einen der Vater in dessen Gehirn sich im zweiten Weltkrieg ein Granatsplitter eingenistet hat, und zum anderen die schlesische Mutter die mit rauer Herzlichkeit und Liebe ihre vielen Kinder verhaut, um die Großfamilie unter Kontrolle zu halten. Dass das nicht so einfach ist, liegt einerseits an dem Haus, das der Vater seiner Familie baut, zum anderen an der kruden Fantasie des Autors, der inmitten des familiären Chaos von seiner Karriere und einer eigenen Mikrophon Show träumt. Liebevolle und vielfältige Geschichten. Eine Reise mit Herz.“

Wir sprechen schon jetzt unsere Empfehlung für dieses Buch aus und können euch natürlich mehr sagen, sobald wir es selbst gelesen haben. Sonst wird das Ganze auch schwer. Wobei so manch einem Journalisten gelingt dieses Kunststück ja trotzdem immer wieder… 😉

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Lisa Fitz ist eine der wenigen Frauen, die sich seit Jahrzehnten an der Spitze der deutschen Kabarettszene halten. So ein Leben in der Öffentlichkeit beinhaltet natürlich auch immer, dass die Presse gerne mal an persönlichen Ereignissen im Leben teilnimmt.

Lisa Fitz kann davon im positiven wie im negativen ein Lied singen. Wer sich nicht von den Schlagzeilen blenden lassen möchte und lieber die echte Lisa Fitz aus ihrer eigenen Sicht kennenlernen möchte, der sollte zu ihrer neu im Heyne-Verlag erschienene Biografie „Der lange Weg zum Ungehorsam“ greifen.

Darin schildert sie klug und frech ihren bewegten Lebensweg und geht auch auf so manche Schlagzeile in der Vergangenheit ein um diese richtig zu stellen. Nach Lesungen aus ihrem Buch geht Lisa Fitz weiterhin auf Tour mit ihrem aktuellen Programm „Super Plus! Tanken & Beten“. 2012 erwartet uns dann ein neues Programm.

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Nein, auch in diesem Beitrag werdet ihr leider wieder wenig Privates zum Kabarettisten finden, da dieser Bereich ihnen selbst gehört und wir es ihnen ungern wegnehmen… 😉 Also, nun zum kabarettistischen Werdegang mit kleinen privaten Schnitzern von Wilfried Schmickler:

Der Herr Schmickler, damals wird ihn hoffentlich fast noch niemand so genannt haben, wurde am 28. November 1954 in Leverkusen geboren und wuchs in Hitdorf am Rhein auf. Seit den 90ern lebt er in Köln.

Schon in seiner Schulzeit war Wilfried Schmickler ein kleines Großmaul 😀 und engagierte sich für die Schülermitverantwortung, war Schülersprecher und schrieb für die Schülerzeitung. Als er nach seinem Abitur 1973 seinen Zivildienst in einer Jugendeinrichtung absolvierte, kam er mit der alternativen Szene in Berührung. Hieraus entstand eine Theatergruppe, aus der das Trio „Matsche, Works und Hallies“, später „Matsche, Works und Pullrich“, hervorging. Mit ihnen sammelte Schmickler in den ersten Jahre seine Bühnenerfahrung.

1989 stieg Jürgen Becker beim Kölner Kabarett-Trio „3 Gestirn Köln 1“ aus und machte Schmickler zu seinem Nachfolger. 2001 bekam die Gruppe den Deutschen Kleinkunstpreis. Nach der Auflösung des 3-Gestirns machte Schmickler solo weiter und das meiste wird vielen spätestens ab dann bekannt sein:

2007 bekommt er den Deutschen Kabarettpreis und ist Sonderpreisträger beim Prix Pantheon in der Kategorie „Reif und Bekloppt“. 2009 folgt der Deutsche Kleinkunstpreis.

Seit 1992 gehört Schmickler zur festen Besetzung der WDR-Sendung „Mitternachtspitzen“. Für WDR 2 und WDR 5 schreibt er satirische Radiobeiträge. Viermal im Jahr moderiert er für WDR 5 die Hörfunksendung „Hart an der Grenze“. Im nächsten Monat kommt sein neues Programm „Weiter“, das wir euch natürlich hier bald näher vorstellen werden.

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Josef Hader ist wohl einer der bekanntesten österreichischen Kabarettisten überhaupt, manche behaupten sogar, er sein der erfolgreichste… Hader wurde am 14. Februar 1962 in Waldhausen im Strudengau in Oberösterreich geboren und wuchs in Nöchling in Niederösterreich auf. Er betont immer wieder, dass sein Verhältnis zur Religion auch heute noch von seiner Schulzeit in einem katholischen Stiftsgymnasium geprägt ist.

Das Ganze ähnelt laut Hader einer Hassliebe. Er würde auch nie aus der katholischen Kirche austreten, da er dort einst die ersten wirklichen „Linken“ kennengelernt habe. Seinen Zivildienst leistete er beim Roten Kreuz. Danach begann er ein Lehramtsstudium für Deutsch und Geschichte.

Bereits 1982 schreibt er sein erstes Kabarett-Programm „Fort Geschritten“. Es folgen logischerweise weitere. Nach dem Besuch mehrerer Schulklassen im Kabarett bricht er 1985 sein Lehramtsstudium ab. 😉

Josef Hader schafft es immer wieder das klassische Kabarett auszuhebeln und es zu einer neuen Form zu verhelfen. Er war einer der ersten, der Formen wie den Monolog drastischer auf der Bühne benutzte und so, auch heute noch, dem Publikum die Rolle des passiven Zuschauers nahm bzw. nimmt. In den letzten Jahren wurde die Grenze zwischen Kabarett und Theater auch immer fließender.

Sein Programm „Privat“ aus dem Jahr 1994 wird das erfolgreichste österreichische Kabarett-Programm in Deutschland. Und auch als Schauspieler und Autor macht Hader im Gegensatz zu vieler seiner Kollegen weit über die Grenzen Österreichs hinaus von sich reden. In den Verfilmungen der Brenner-Krimis von Wolf Haas spielt er die Hauptrolle und schreibt auch am Drehbuch mit.

Im letzten Jahr erhält er den Deutschen Fernsehpreis für seine Rolle in dem Film „Ein halbes Leben“. Ach ja, und seine Theaterstücke „Indien“ und „Husten“ sollte man natürlich auch nicht vergessen…

Man könnte hier noch etliche weitere Dinge aus dem Schaffen von Josef Hader aufzählen, doch irgendwann muss auch mal Schluss sein. 😉 Fakt ist, Hader ist Kunst und wir freuen uns schon ihn am 1. April in Berlin mit seinem Programm „Hader muss weg“ sehen zu dürfen. Dann natürlich mehr… Aktuelle Infos, Termine und Co. gibts natürlich auch auf Haders Homepage

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Hagen Rether wurde am 8. Oktober 1969 in Bukarest geboren. Seine Eltern kommen aus Siebenbürgen und so verbrachte er seine frühe Kindheit im rumänischen Bukarest und in Hermannstadt.

1973 zog die Familie nach Deutschland, genauer gesagt in das idyllische Freiburg im Breisgau. Seit seinem achten Lebensjahr spielt Rether Klavier. Er studierte Musik an der Folkwang-Schule in Essen, wo er auch heute immer noch lebt. (Jaja, die Kulturhauptstädte dieser Welt… 😉 )

Längere Zeit begleitete er Ludger Stratmann als Pianist in seinem Programm, bis Hagen Rether dann 2003 auf ersten Solopfaden wandelte. Sein einmaliges Konzept, das ich hier hoffentlich niemandem mehr genau erläutern muss (Bananen, Putzen, Klavier und so…), schlug sofort ein wie eine Bombe und seitdem spielt er sich durch alle erdenklichen Kabarett-Preise, -Auftritte und -Shows.

Sein Programm heißt dauerhaft „Liebe“ und wird einfach immer aktualisiert.

Fazit: Weiter so! 😉

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