Josef Hader "Hader muss weg" © Lukas Beck

Josef Hader "Hader muss weg" © Lukas Beck

Josef Hader ist wohl einer der bekanntesten österreichischen Kabarettisten überhaupt, manche behaupten sogar, er sein der erfolgreichste… Hader wurde am 14. Februar 1962 in Waldhausen im Strudengau in Oberösterreich geboren und wuchs in Nöchling in Niederösterreich auf. Er betont immer wieder, dass sein Verhältnis zur Religion auch heute noch von seiner Schulzeit in einem katholischen Stiftsgymnasium geprägt ist.

Das Ganze ähnelt laut Hader einer Hassliebe. Er würde auch nie aus der katholischen Kirche austreten, da er dort einst die ersten wirklichen “Linken” kennengelernt habe. Seinen Zivildienst leistete er beim Roten Kreuz. Danach begann er ein Lehramtsstudium für Deutsch und Geschichte.

Bereits 1982 schreibt er sein erstes Kabarett-Programm “Fort Geschritten”. Es folgen logischerweise weitere. Nach dem Besuch mehrerer Schulklassen im Kabarett bricht er 1985 sein Lehramtsstudium ab. ;-)

Josef Hader schafft es immer wieder das klassische Kabarett auszuhebeln und es zu einer neuen Form zu verhelfen. Er war einer der ersten, der Formen wie den Monolog drastischer auf der Bühne benutzte und so, auch heute noch, dem Publikum die Rolle des passiven Zuschauers nahm bzw. nimmt. In den letzten Jahren wurde die Grenze zwischen Kabarett und Theater auch immer fließender.

Sein Programm “Privat” aus dem Jahr 1994 wird das erfolgreichste österreichische Kabarett-Programm in Deutschland. Und auch als Schauspieler und Autor macht Hader im Gegensatz zu vieler seiner Kollegen weit über die Grenzen Österreichs hinaus von sich reden. In den Verfilmungen der Brenner-Krimis von Wolf Haas spielt er die Hauptrolle und schreibt auch am Drehbuch mit.

Im letzten Jahr erhält er den Deutschen Fernsehpreis für seine Rolle in dem Film “Ein halbes Leben”. Ach ja, und seine Theaterstücke “Indien” und “Husten” sollte man natürlich auch nicht vergessen…

Man könnte hier noch etliche weitere Dinge aus dem Schaffen von Josef Hader aufzählen, doch irgendwann muss auch mal Schluss sein. ;-) Fakt ist, Hader ist Kunst und wir freuen uns schon ihn am 1. April in Berlin mit seinem Programm “Hader muss weg” sehen zu dürfen. Dann natürlich mehr… Aktuelle Infos, Termine und Co. gibts natürlich auch auf Haders Homepage

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Posted by Nina - 05/03/10 - 0 comments

 

Hagen Rether by Marcel KunzmannHagen Rether wurde am 8. Oktober 1969 in Bukarest geboren. Seine Eltern kommen aus Siebenbürgen und so verbrachte er seine frühe Kindheit im rumänischen Bukarest und in Hermannstadt.

1973 zog die Familie nach Deutschland, genauer gesagt in das idyllische Freiburg im Breisgau. Seit seinem achten Lebensjahr spielt Rether Klavier. Er studierte Musik an der Folkwang-Schule in Essen, wo er auch heute immer noch lebt. (Jaja, die Kulturhauptstädte dieser Welt… ;-) )

Längere Zeit begleitete er Ludger Stratmann als Pianist in seinem Programm, bis Hagen Rether dann 2003 auf ersten Solopfaden wandelte. Sein einmaliges Konzept, das ich hier hoffentlich niemandem mehr genau erläutern muss (Bananen, Putzen, Klavier und so…), schlug sofort ein wie eine Bombe und seitdem spielt er sich durch alle erdenklichen Kabarett-Preise, -Auftritte und -Shows.

Sein Programm heißt dauerhaft “Liebe” und wird einfach immer aktualisiert.

Fazit: Weiter so! ;-)

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Posted by Nina - 22/01/10 - 0 comments

 

jochen malmsheimerEigentlich sind jegliche Formulierungen an dieser Stelle zur Person Jochen Malmsheimer überflüssig, da er auf seiner Homepage eine der besten und lesenswertesten Kurzbiografien überhaupt hat. Jedoch der Vollständigkeit halber und vielleicht im Interesse des einen oder anderen Lesers hier, wollen wir euch natürlich auch die Bio von Jochen Malmsheimer nicht vorenthalten. Wäre ja noch schöner, wenn wir nur auf andere Seiten verweisen würden… ;-)

Also, Jochen Malmsheimer wird am 27. Juli 1961 in Essen geboren. Er wächst in Bochum auf und macht 1982 sein Abitur. Zuerst studiert er Germanistik und Geschichte, aber bricht das Studium im achten Semester nach eigenen Angaben erfolgreich ab um sich fortan einer Lehre zum Buchhändler zu widmen.

Bereits seit 1981 sammelt er erste Bühnenerfahrungen als Sänger der Band Vatermörder, die sich stilistisch an den Blues Brothers orientiert, im Theater und bei Lesungen (alles natürlich eher im Rahmen einer Kneip(en)-Kur).

Seit 1992 ist er dann kabarettistisch zusammen mit J. Goosen als das Duo Tresenlesen unterwegs. Im Jahr 2000 gehen beide wieder getrennte Wege und Malmsheimer macht bekanntermaßen solo weiter. Inzwischen ist er Dauergast bei “Neues aus der Anstalt” und aktuell (seit Mitte 2008) mit seinem Programm “Flieg Fisch, lies und gesunde! oder: Glück, wo ist Dein Stachel?” auf Tour.

Alles weitere, Termine, Infos und natürlich noch einmal die Bio, nur etwas besser geschrieben, gibts auf Jochen Malmsheimers Homepage

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Posted by Nina - 01/12/09 - 0 comments

 

180px-Urban_priol_07Eine weitere Bio in unserer fröhlichen Reihe “Was machen Kabarettisten eigentlich privat? Naja, mehr oder weniger”. Heute: steht ja schon in der Überschrift…

Am 14. Mai 1961 wurde Urban Priol in Aschaffenburg geboren. 1980 besteht er erfolgreich sein Abitur und steht zwei Jahre später bereits auf der Bühne. Als künstlerischer Leiter ist er 1989 einer der Mitbegründer der Kleinkunstbühne Kochsmühle in Odernburg.

Mit seiner Frau gründet er 1998 das Hofgarten-Kabarett in Aschaffenburg, das er bis 2003 leitet.

Seine erste Fernsehshow macht Priol für 3sat. In “alles muss raus” werden jeden Sonntag zusammen mit drei Gästen die gesellschaftlichen und politischen Ereignisse der vergangenen Woche “aufgearbeitet”.

Seit Januar 2007 präsentiert er zusammen mit Georg SchrammNeues aus der Anstalt” im ZDF, wofür sie im selben Jahr auch den Deutschen Fernsehpreis erhalten.

Priols unverwechselbare Markenzeichen sind wohl seine bunten Hemden und die nach hinten und oben abstehenden Haare. Weiter so! ;-) Hier gehts zur Website

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Posted by Nina - 16/11/09 - 0 comments

 

Georg_schramm by HossaNatürlich darf auf dieser Seite auch nicht die eine oder andere Biographie der in unseren Augen besten Kabarettisten Deutschlands (also rein subjektiv ;-) ) fehlen.

Fangen wir also gleich mit einem dieser Besten an: Georg Schramm.

Schramm wird am 11. März 1949 in Bad Homburg geboren. Nach dem Abitur verpflichtet er sich zunächst als Zeitsoldat bei der Bundeswehr. Die Heeresoffiziersschule muss er dann wegen “charakterlicher Nichteignung” verlassen, ist aber dennoch Offizier der Reserve. Im Anschluss studiert er Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum und arbeitet von 1976 bis 1988 als Diplom-Psychologe in einer Reha-Klinik am Bodensee.

Doch schon während dieser “bürgerlichen” Karriere zeichnet sich ab, dass sein Leben bald einen anderen Weg einschlagen wird. 1983 absolviert Schramm seine ersten Auftritte mit dem Noie Para-Theater in Konstanz. Zwei Jahre später hat er seinen ersten Solo-Auftritt als Kabarettist und 1988 hängt er dann endgültig den Beruf als Psychologe an den Nagel um sich fortan ganz dem Kabarett zu widmen.

Bis heute entstehen sechs Solo-Programme in Zusammenarbeit mit Kollegen wie Matthias Deutschmann, Andreas Giebel oder auch Rainer Pause, der bei seinem letzten Programm “Thomas Bernhard hätte geschossen” die Regie übernimmt.

Seinen endgültigen Durchbruch hat Schramm im “Scheibenwischer”, den er nach dem Weggang von Dieter Hildebrandt zusammen mit Mathias Richling und Bruno Jonas leitet. 2006 verlässt Schramm jedoch die Sendung aufgrund von inhaltlichen und konzeptionellen Differenzen. Click to read more …

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Posted by Nina - 01/10/09 - 1 comment