Ach, immer diese Natur, die bringt uns noch ganz durcheinander! Da haben wir über Jahrzehnte an unserem Luftfahrtsystem gebaut und dann das, alles wird aufgehalten von einer Wolke. Puff und weg war der Luftraum, hat sich in Asche aufgelöst. Ach, was können sich die Medien in schlechten Wortspielen wie dieses ergehen, was kann die Wirtschaft motzen, was können die Passagiere für Schuldige suchen! Heisa, was für ein Spaß!
Und im ganzen “Du bist schuld, nein du!” löst sich die Aschewolke langsam wieder auf. Wahrscheinlich hat sie die Millionen Sondersendungen und Brennpunkte im TV nicht ausgehalten. Da steht man einmal im Mittelpunkt und dann auf diese Art und Weise! Experten, die sich noch nie mit der Wolke persönlich unterhalten haben, geben einfach so Kommentare zu ihr ab. Die wussten ja nicht einmal, wo die Wolke war! Obwohl, wenn Kachelmann nicht verhindert gewesen wäre, hätte er sicherlich ein grandioses Interview mit der Wolke hinbekommen…
Hat sich die arme Aschewolke extra aufgebläht und sich ganz groß gemacht, dass alle sie sehen und dann wird sie falsch wahrgenommen und alle meiden sie. Aber so ist das eben mit Künstlern, auf ewig mysteriös und so unverstanden! Die einzige richtige Reaktion war, dass bei Beerdigungen beim Satz “Asche zu Asche” in heftige Lachkrämpfe ausgebrochen wurde. Da winden sie sich alle am Boden über ihnen die Aschewolke und neben ihnen der Verwandte, der nun auf seine Wolke geht.
Wenigstens haben wir jetzt alle gelernt, dass auch Flughäfen als Strand zählen und man dort wunderbar stranden kann, dass ein Urlaub kein Urlaub mehr ist, wenn man zum Bleiben gezwungen wird und dass Peter Ramsauer der neue Phönix aus der Asche ist. Was haben wir gelacht!
Naja, jetzt hat die Aschewolke auch keine Lust mehr und bleibt lieber in Form von Lava auf Island. Sie hat genug vom restlichen Europa gesehen und wurde nicht gerade nett empfangen. Zuhause ist es halt doch am Schönsten!
No related posts.
Posted by Nina - 23/04/10 - 0 comments

