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Sieht so aus als könnten wir in diesen Tagen wenigstens einen kleinen Erfolg in Sachen Rundfunkfreiheit verbuchen, oder besser: eine Chance. So wie es aussieht, möchte Kurt Beck nun doch vor dem Bundesverfassungsgericht gegen gewissen Entscheidungen und vor allem die Zusammensetzung des ZDF-Rundfunkrats klagen.

Als Ende letzten Jahres Roland Koch durchsetzte, dass der (zu) kritische Journalist Nikolaus Brender gefeuert wurde, ging ein kleiner Aufschrei durch das Land und so manch einem fiel auf einmal auf, dass unsere Medien ja direkt von der Politik kontrolliert werden. Immerhin eine Erkenntnis! 😉 Allein über Campact machten rund 29.000 Menschen Druck auf die Abgeordneten und wollten diese zu einer Klage bewegen. Doch leider lehnten einige ab, so dass dies nicht möglich schien. Nun also doch ein kleiner Wandel: Kurt Beck (selbst Vorsitzender des ZDF-Verwaltungsrates) hat nun offenbar Angst seinen Handlungsspielraum zu verlieren und plant wohl vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen.

Zwar will er nur eine kleine Änderung des Vertrages, jedoch haben die Richter nun die Möglichkeit auch generell über die Zusammensetzung der ZDF-Gremien zu entscheiden. Eine kleine Chance für die Rundfunkfreiheit eben! Mehr dazu u.a. hier bei Campact und weil es so schön war, noch einmal Georg Schramm zum Fall Brender:

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