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cc by wikimedia/ Malula

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Am vergangenen Freitag, den 15. Februar 2013, ist ein Kabarettist gestorben, der zu dem Schlag Künstler gehörte, die ihr Leben lang unbequem blieben und laut und konsequent ihre Meinung vertraten. Dietrich Kittners Werk war nicht nur aus künstlerischer Sicht bewegend in jeglicher Hinsicht, sondern vor allem sein politisches und soziales Engagement sollte stets Missstände aufdecken und zum Nachdenken bzw. Weiterdenken anregen.

In den 60er Jahren provozierter er immer wieder mit Aktionen gegen Ämter und Behörden und wurde dabei schon mal festgenommen. In Hannover gründete er gemeinsam mit seiner Frau Christel das „Theater an der Bult“ und später das „Theater am Küchengarten“ (TAK). Letzteres blieb bis 1990 das einzige Privattheater Niedersachsens, das auf Weisung des damaligen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU) nicht vom Land gefördert wurde.

Generell war Dietrich Kittner für viele Politiker und Medienmacher zu unbequem, so dass alles dafür getan wurde, dass er möglichst keine Auftritte im Fernsehen bekam. Über 50 Jahre lang stand Kittner auf der Bühne und blieb stets ein Querdenker und ein im positiven Sinne unbequemer Geist. Wer sich noch nie mit diesem Künstler beschäftigt hat, sollte dies unbedingt tun! Dietrich Kittner wurde 77 Jahre alt.

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