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cc by wikimedia/ Herbert Orth

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Ja, Leute, ihr habt es sicherlich schon alle mitbekommen. Nein, ich spreche ausnahmsweise mal nicht von den Tausenden Toten in Japan oder von Libyen, wo ein Wahnsinniger sein Volk gegeneinander aufreibt. Ich spreche auch nicht von den Millionen Tieren, die tagtäglich für unsere Fleischlust in KZs getötet werden.

Ich spreche auch nicht von Mensch und Tier, die systematisch durch die Gier von bestimmten Leuten in Leid und Elend getrieben werden, von Völkern und Arten, die ausgerottet werden, von hemmungslos spekulierenden Idioten, die das Wohl aller für das schnelle Geld aufs Spiel setzen. Nein, ich spreche natürlich von Knut, dem Weltstar, der an diesem Wochenende von uns gegangen ist.

Ja, es ist immer schlimm, wenn ein Lebewesen stirbt, doch setzen so manche derer, die hier um einen Popstar in Bärenform trauern, sich danach fröhlich in ihre SUVs und schleudern den Dreck in die Atmosphäre. Wir diskutieren über Atomkraft, während die Umwelt weiter leidet, während es fast schon zu spät ist. Da wird der Klimawandel als große Herausforderung stilisiert. Als wäre er einfach so dagewesen und man muss da jetzt eben durch.

Ja, Leute, wenn man Knut schon als Symbol hernehmen muss, dann doch lieber als einen Eisbär, der von uns allen als so knuffig und knuddelig verehrt wurde, während wir seine Artgenossen systematisch umbringen. Die Polkappen schmelzen weiter und ALLE Eisbären sterben… So, und jetzt könnt ihr trauern, über was, dürft ihr euch aussuchen…

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Ein Kommentar zu Knut ist tot und die Polarkappen schmelzen

  1. gina on 21. März 2011 at 17:08

    Hallo Nina, du hast ja so Recht! Ein ausgezeichneter Artikel!!!!

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