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Aktuell schrauben die Feuilletons das Buch „Nacktmull Overkill“ von Helena Hegelmann in den Olymp der Bestseller-Listen. Alles nur geklaut, sagen wir! Die erst 2-jährige Autorin Helena Hegelmann hat sich eindeutig hier bei uns, beim TV-Kollaps, bedient!

Etliche Passagen sind einfach abgeschrieben und das ohne, dass wir ein kleines Dankeschön bekommen hätten. Wir betreiben hier ernsthaften Journalismus und dann kommt so einfach ein 2-Jähriges Mädchen und kopiert ganze Textstellen!

Okay, mit ihren zwei Jahren hat Helena bestimmt auch einiges an Party-, Sex- und Drogenerfahrung, aber doch kommen uns manche ihrer Stellen doch ganz schön bekannt vor.

Alleine schon Worte wie „Arschfick“, „Vagina“, „Gleitgel“ und „anal“ stammen eindeutig aus unserer Feder. Ach ja, und die Welt als sinnlos, gemein und grausam (natürlich im tiefst philosophischen Sinn…) zu erkennen, ja, hinterfragend zu erfahren, zu spüren, ist wohl auch eindeutig einer unserer Hauptgedanken.

Ja, Leute, das ist schon ein hartes Leben in dieser Wohlstandswelt, wo Kinder so reich und doch so einsam sind. Da stürzt sich ein zweijähriges Mädchen schon mal in den Drogenrausch und natürlich mit den falschen Freunden. Ach, diese überbordende Lebenserfahrung, diese Weisheit in den Worten. Da ist uns Helena Hegelfrau weit voraus, das müssen wir zugeben.

Noch nie vor „Nacktmull Overkill“ konnten wir in Büchern über Sex, Drogen, Konsum-Langeweile, Einsamkeit und Sinnlosigkeit der Welt lesen. Noch nie! Wie sie da mit ihren zwei Jahren bloß drauf gekommen ist?!

Noch nie haben Feuilletonisten von einem wilden Leben geträumt und mussten dieses dann stattdessen rezensieren.

Ach ja, trotz aller Brillanz in „Nacktmull Overkill“ fordern wir vom Verlag und der Autorin eine Entschuldigung. Wir sind die Erfinder der Sinnlosigkeit in der Welt, der Depressionen bei Teenagern und dem wilden Leben zwischen Sex und Drogen!

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5 Kommentare zu „Nacktmull Overkill“ von Helena Hegelmann – Eindeutig ein Plagiat von TV-Kollaps!

  1. Aniger on 13. Februar 2010 at 16:28

    Lest doch mal Freudsohns „Meine lustlosen neun Monate im Mutterleib“. Der Schriftsteller im
    Minusalter berichtet eindringlichst von seinen
    Alkohol-und Drogenproblemen und von seinen
    Phallusängsten.

  2. gentle.rocker on 14. Februar 2010 at 15:06

    Hallo Aniger,

    das hört sich durchaus interessant an; erinnert mich komischerweise ein wenig an die Blechtrommel. Danke für den weiterführenden Tip!

  3. TV Kollaps | LE CHAT NOIR on 17. Februar 2010 at 13:02

    […] TV-Kollaps versuchen wir in Sachen Mediensatire neue Wege zu gehen. Ja, wir erschaffen uns quasi unser eigenes satirisches Medienimperium… […]

  4. […] geben, die viel aus Blogs kopieren [Gruß an dieser Stelle an die mittlerweile achtzehnjährige Helene, die es doch tatsächlich geschafft hat , dass ich mich nach jahrelanger Abstinenz mal wieder für […]

  5. […] Auch ich besitze einen Computer, sonst wäre es mir kaum möglich hier diesen Artikel zu schreiben, es sei denn, ich geh in die Uni, in der es gerade keinen Internetzugang gibt, oder, wenn es einen gibt, der Computer so langsam ist, dass an Artikel schreiben nicht zu denken ist. Oder vielleicht in eines der zahreichen Internetcafés, dessen Publikum sich aufteilt zwischen internetmobbenden Teenies und exhibitionistischen Lustmolchen (Nicht zu verwechseln mit dem Nacktmull Overkill.) […]

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