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cc by wikimedia/ Amrei-Marie

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Ja, liebe Freunde des mehr als guten Kabarett, Sigi Zimmerschied hat ein neues Programm, in dem er sich mal wieder einem seiner Lieblingsthemen widmet: der Deutsche und die Bürokratie. Am 1. Februar feiert „Reißwolf – Eine Vernichtung in Akten“ Premiere in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Einen kleinen Ansatz konnte man gestern wohl schon in „Neues aus der Anstalt“ bewundern.

Wie immer kann der Künstler sein Programm selbst am besten beschreiben, daher bütte schön:

„Der Mensch wird erst zum Menschen durch eine Aktennotiz. Und seine Existenz endet mit der Vernichtung der Akte. Quod non in actis est, non est in mundo. So dachten schon die alten Römer. So denkt auch Adalbert Stauber, Fahrer einer Aktenvernichtungsfirma. Das mache alle gleich, sagt er, zumindestens vor ihm. Das sei gelebte Demokratie. Das sei angewandter Humanismus. Ein schöner Beruf. Ein deutscher Beruf. Hebamme und Bestatter, Verwalter und Henker zugleich. Aber warum flüchtet er dann? Warum tastet er sich im Dunkeln in einen Raum? Warum ist er in Todesangst? Hat er sich verirrt? Ist er krank? Hat er zu viele Akten vernichtet? Oder hat er etwa nicht alle Akten vernichtet? War seine e-mail Adresse Programm? ab.stauber @.com. Adalbert Stauber ist am Ende, ein in die Enge getriebener Reisswolf. Das Publikum vor sich. Wer möchte sich das schon entgehen lassen?!“

Mehr Infos zum Programm und die Termine findet ihr auf der Homepage von Sigi Zimmerschied…

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