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Rainald Grebe und das Orchester der Versöhnung by admiralspalastEin schäbiger, pathetischer und pompöser Zirkus sollte das neue Programm von Rainald Grebe laut eigener Aussage werden und da hat er wahrlich nicht zu viel versprochen. Nach einem Hintergedanken, einer versteckten Botschaft zu suchen, macht den ganzen Abend genauso viel Sinn wie Unsinn, eben typisch Rainald Grebe.

Und so waren auch wir gestern Abend im Berliner Admiralspalast Zeuge der Premiere seines Auftritts mit dem Orchester der Versöhnung (ja, die Kapelle wurde befördert). Ein Abend voller Lieder, Klamauk und doch immer einem Fünkchen Wahrheit, das man erkennen kann oder auch nicht. Die einen Fans fordern immer wieder lauthals „Brandenburg“, die anderen ergötzen sich an kleinen Weisheiten wie „Bei Panik hilft Gelassenheit“ oder „Während des Flugs nicht auf den Tragflächen laufen“. Dass Frauen so nah am Wasser gebaut sind wie Ruderclubs wissen wir eh. Grebe hält der Spaßgesellschaft den verzerrten Spiegel vor. Auch hier gilt wieder: Dies kann man so sehen oder auch nicht, was wohl den großen Erfolg von Rainald Grebe ausmacht. Jeder kann sich seinen eigenen Sinn oder Unsinn herausfiltern.

So ging ein schöner Abend zu Ende, den wir dann auch noch mit ein paar gemütlichen Pläuschchen an der Bar beendeten. Noch bis zum 7. November kann man sich selbst von Grebes neuem „Zirkus“ im Admiralspalast überzeugen. Hingehen dringendst empfohlen! 😉

Ach ja, wenn ihr hingeht, packt euer Angelzeug ein, stimmt euch auf Diktatoren ein, schaut von unten auf den oben stehenden Herrn Grebe hinauf, reist zurück ins 20. Jahrhundert und fahrt vorher noch mal durch den Prenzlauer Berg… 😉

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